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Wurde Rinder-Herde durch Wolf verjagt?

Betzhorn Wurde Rinder-Herde durch Wolf verjagt?

Betzhorn. Das war ein Schock für Diethelm Lilje: Seine 17-köpfige Galloway-Herde ist durchgegangen. Wegen eines Wolfes? Bereits am Freitagmittag war der größte Teil der Tiere wieder eingefangen.

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Diethelm Lilje und seine Galloways: Am Freitag brach die Herde von 17 Tieren in Betzhorn aus. Die Ursache ist noch unklar.

Der Grund für die Panik unter den Rindern ist unklar, offenbar gibt es aber Hinweise auf einen einzelnen Wolf.

„Es ist ungewöhnlich, dass die Tiere so durchgehen“, erzählt Heinrich Bühring, der gemeinsam mit Lilje nach den Tieren sucht. Die Herde ist erst durch den Elektrozaun um ihre Weide gegangen, dann über eine weitere Weide und an deren Rand durch einen Stacheldrahtzaun. „Am Zaun hängen Fellreste. Das sieht nicht so aus, als wenn der Zaun durchgeschnitten wurde, um die Tiere abzutransportieren“, so Bühring. Zumal entsprechende Spuren fehlen würden.

Stattdessen gebe es Hinweise auf einen einzelnen Wolf, der in der Gegend umher streife. „Der wurde Donnerstagabend am Lönsstein gesehen und wohl auch fotografiert - 250 Meter Luftlinie von der Weide, auf der die Herde steht.“ Der Wolf könnte es laut Bühring durchaus auf die jüngeren Tiere in der Herde abgesehen haben.

Die Herde sei Donnerstag gegen 17 Uhr noch auf der Weide gewesen. Am Freitag gegen 11 Uhr wurde dann Diethelm Lilje informiert, dass die Tiere weg seien. Sechs Stunden später kam die Info, dass ein befreundeter Landwirt die meisten der völlig verängstigten Tiere bereits mittags wieder eingefangen, aber Lilje nicht erreicht hatte.

Lilje und Bühring hoffen auf Informationen aus der Bevölkerung zum Grund der Panik, zum Wolf sowie den Verbleib eventuell noch fehlender Tiere unter Tel. 0175-2546479 .

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