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Wühlmäuse fressen die Jungbäume kaputt

Nordkreis Gifhorn Wühlmäuse fressen die Jungbäume kaputt

Nordkreis. Der Orkan Kyrill zog vor acht Jahren seine Spuren der Verwüstung. Spätfolgen gibt es bis heute, sie sind vor allem im nördlichen Landkreis Gifhorn auszumachen.

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Sturmschäden mit Spätfolgen: Orkan Kyrill hat auch im Landkreis viele Bäume entwurzelt. Die auf den entstandenen Freiflächen neu angepflanzten Jungbäume werden jetzt von steigender Mäusepopulation bedroht.

Quelle: Christoph Fricke

Eigentlich sind sie ja ganz niedlich, die Wühlmäuse. Doch derzeit haben sie sich stark vermehrt und fressen in einigen Waldgebieten die Jungbäume kaputt - eine Folge des Orkantiefs Kyrill. Die Forstämter wollen jetzt gegen die Nager vorgehen.

Rund 340.000 Hektar Wald gibt es landesweit, 2000 Hektar fielen Kyrill Mitte Januar 2007 zum Opfer, es entstanden große Freiflächen. Die wurden von den Förstern mit Eichen, Buchen, Fichten, Douglasien und Ahornen in den vergangenen Jahren wiederaufgeforstet.

Auf einigen Hundert Hektar dieser Aufforstflächen haben sich nun große Mäusepopulationen entwickelt, die an Wurzeln und Rinde der jungen Bäume nagen. Oft mit tödlichem Ausgang für die Bäume.

Die Fressschäden an den jungen Bäumen nehmen inzwischen für den Bestand bedrohliche Größenordnungen an. „Um die nächste Waldgeneration effektiv zu schützen, müssen wir auf chemische Präparate  zurückgreifen. Nur so können wir die jungen Bäume retten“, erklärt Mathias Aßmann, verantwortlich für den Waldschutz in den Landesforsten.

Vor allem bergige Regionen wie das Weserbergland waren betroffen, dort wütete Kyrill am stärksten. Der Gifhorner Nordkreis, betreut vom Forstamt Unterlüß, war verhältnismäßig schwach betroffen - dennoch fällte Kyrill auch hier ein Viertel des Jahreseinschlages, rund 30.000 Festmeter Holz. Vor allem von Lingwedel über Langwedel, Repke und Oerrel bis nach Emmen schlug der Orkan eine Schneise in den Wald.

ba

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