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Wesendorf „Wir wollen hier keine Konzepte durchprügeln“
Gifhorn Wesendorf „Wir wollen hier keine Konzepte durchprügeln“
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00:16 23.07.2016
Alternativen gefragt: Der Gemeinderat Wahrenholz befasste sich mit dem Ausbau von einigen Straßen. Quelle: Hans-Jürgen Ollech
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Wahrenholz

Hierzu begrüßte Bürgermeisterin Friedhilde Evers (UFW) Carmen Otten vom Wasserverband Gifhorn sowie Ulrich Schwieger vom Planungsbüro Schulz&Partner. Evers erläuterte den Stand der Planungen. „Gemeinsam mit dem Wasserverband Gifhorn versuchen wir die bestmöglichen Lösungen zu finden, um das Oberflächenwasser gezielt abzuleiten, neue Abwasserleitungen verlegen zu lassen und eine saubere Frischwasserversorgung zu garantieren“, betonte Evers. Sie hofft auf Synergieeffekte, um die Kosten für die Gemeinde und die Anlieger so gering wie möglich zu halten.

Daraufhin erläuterte Carmen Otten die Neuordnung der Kanalisation und der Trinkwasserleitung in der Schmiedestraße, Lehmkuhlen, Mittelstraße und Uhlenberg. Schwierigkeiten bereite den Planern vor allem die historische Pflasterstraße Uhlenberg, deren Anlieger dafür bereits vor Jahren schon einmal gezahlt haben. Diese sollen im Zuge der Neuordnung des Kanalsystems erneut zur Kasse gebeten werden.

Eigentlich sollte Betzhorn vom Abwasser und Oberflächenwasser (Mischwasseranlagesystem) getrennt werden, berichtete Otten. Das jedoch sei nur schwer zu realisieren, so dass es bei einer Mischwasserentsorgung bleibe und die Klärteiche als Rückhaltebecken auch weiterhin genutzt werden müssen.

„Wir wollen hier keine Konzepte durchprügeln“, betonte Otten. Für den Wasserverband stehe aber fest, dass die Straße Uhlenberg in der Fahrbahnmitte aufgerissen und die Kanalrohre darin verlegt werden müssen, da weitere Leitungen der Telekom und Gasleitung der LSW keine andere Möglichkeit zulassen würde, sagte Otten. Ernst Pape (UFW) regte als Alternative an, die Bäume im nördlichen Teil Uhlenberg zu entfernen und die neue Leitung dort zu verlegen. „Der Kostenrahmen von rund 284.000 Euro muss eingehalten werden, da wir rund 50 Prozent Fördermittel dafür bekommen“, betonte die Bürgermeisterin. Zuspruch fand der Vorschlag von Ratsherrn Andreas Manthey (UFW): Es soll nach weiteren Alternativen gesucht und die Kosten ermittelt werden.

oll

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