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Wiedersehen nach Jahrzehnten

Zeitzeugen aus den 40er Jahren treffen sich Wiedersehen nach Jahrzehnten

Von Breslau nach Wesendorf, Bayern und zurück nach Wesendorf - letztere Station zumindest für einen Besuch: Mitglieder der Familie Goldmann, Zeitzeugen vergangener Jahre des Ortes, kamen jetzt auf Einladung des Partnerschaftskreises wieder nach Wesendorf.

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Wiedersehen: Christiane Dittmann-Martin (2.v.r.), führte Armin Goldmann (4.v.l.) und seine Tochter Elke (6.v.l.) mit weiteren Zeitzeugen zusammen. Foto: Hans-Jürgen Ollech

Quelle: Hans-Jürgen Ollech

Wesendorf. Der 78-jährige Armin Goldmann jun. mit seiner Tochter Elke und weitere Zeitzeugen aus Wesendorf und Gifhorn trafen sich jetzt mit Mitgliedern des Partnerschaftskreises Samtgemeinde Wesendorf unter Vorsitz von Christiane Dittmann-Martin, um Geschichte aufzuarbeiten. Die Familie Goldmann kam 1938 aus Breslau nach Wesendorf, weil der Vater dort als Techniker bei der Reichsluftwaffe arbeitete. Die Familie lebte in der damaligen Göringstraße 198, der heutigen Oppermannstraße 26. Zur Familie Goldmann gehörten neben Armin Goldmann seine Ehefrau Else und die Kinder Sigrid (geboren 1931), Iris (1934), Gudrun (1935) und Armin jun. (1938).

Andreas Kanowski hatte persönliche Briefe bei Sanierungsmaßnahmen in dem Haus Oppermannstraße 26 gefunden. Dittmann-Martin recherchierte daraufhin so lange, bis sie die Familie Goldmann in Bayern fand. Nun besuchte der jüngste Sohn der Familie, Armin Goldmann jun., den Ort, in dem er aufgewachsen ist. Die Vorsitzende hatte mit Dieter Müller, Wilfried Meyer, Ilse Nickel und Siegfried Weiß weitere Zeitzeugen eingeladen, die Armin Goldmann als Schulkameraden, Konfirmanden oder Fußballspieler kannten.

„Warum hat unsere Mutter nie von den Briefen erzählt und diese unter den Dielenböden versteckt?“, fragte sich Goldmann immer wieder. Alle gefundenen Briefe und Karten sowie Zeitungsartikel wurden ihm und seiner Tochter Elke überreicht.

oll

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