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Wesendorf Wesendorf will Hunde ohne Steuermarke aufspüren
Gifhorn Wesendorf Wesendorf will Hunde ohne Steuermarke aufspüren
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00:20 10.08.2018
Weglaufen gilt nicht: Die Gemeinde Wesendorf will die Hundesteuer erhöhen – und einen Dienstleister beauftragen, der Hunde ohne Steuermarke aufspürt. Quelle: dpa
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Wesendorf, Viele Halter melden Hunde nicht zur Steuer an, Gemeinde will Hundesteuer erhöhen

Auslöser sei ein Gespräch der Bürgermeister in der Samtgemeinde gewesen, berichtete Bürgermeister Holger Schulz. Dabei habe sich herausgestellt, dass die Hundesteuersätze in den sechs Mitgliedsgemeinden unterschiedlich sind. „Das wollen wir vereinheitlichen“, so Schulz.

Im Rahmen des Gespräches sei auch aufgefallen, dass es immer mehr Hundehalter gibt – das Aufkommen aus der Hundesteuer in der Gemeinde Wesendorf aber stabil bleibe bei rund 14.900 Euro. „Viele Halter melden ihre Vierbeiner nicht an“, so Schulz.

Die Idee: Ein externer Dienstleister soll Hunde ohne Steuermarke aufspüren und die Halter dazu anhalten, die Tiere anzumelden. So soll mehr Steuergerechtigkeit entstehen, denn: „Es kann nicht sein, dass der Bürger, der ordnungsgemäß seine Steuern zahlt, der Dumme ist“, so der Bürgermeister.

Mit einer etwas höheren Hundesteuer möchte die Gemeinde zudem erreichen, dass sich die Halter Gedanken machen, sich noch verantwortlicher fühlen für das, was ihre Tiere so tun – nicht zuletzt mit Blick auf die Hundehaufen, die sich immer wieder an Stellen finden, wo sie nicht hin gehören.

So soll der erste Hund künftig 36 Euro kosten (bisher 30 Euro), der zweite Hund 60 Euro (54 Euro) sowie jeder weitere Hund 78 Euro (72 Euro). Für einen gefährlichen Hund werden künftig 402 Euro fällig (366 Euro), für jeden weiteren gefährlichen Hund 654 Euro (606 Euro). Diese Empfehlung muss der Gemeinderat noch beschließen.

Von Thorsten Behrens

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