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Wesendorf Unwetter wütet über Hankensbüttel
Gifhorn Wesendorf Unwetter wütet über Hankensbüttel
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13:39 19.05.2017
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Hankensbüttel

Gegen 18 Uhr setzte in der Samtgemeinde Hankensbüttel der sinnflutartige Regen zahlreiche Keller unter Wasser. „Zum Teil sind die Straßen zu regelrechten Flüssen geworden“, berichtet Einsatzleiter und Gemeindebrandmeister Frank Imort. Zunächst wurde nur die Feuerwehr Hankensbüttel alarmiert, schnell wurden aber neun weitere Feuerwehren der Samtgemeinde nachalarmiert. Die elfte Wehr blieb am Standort, um eventuell anfallende weitere Einsätze übernehmen zu können.

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Unwetter in der Samtgemeinde Hankensbüttel: Keller liefen voll, Straßen wurden überflutet, Bäume knickten um - die Feuerwehr hatte am Donnerstagabend rund 60 Einsätze zu verzeichnen. Etwa 100 Feuerwehrleute waren sechs Stunden lang im Einsatz.

Um 18.13 Uhr erfolgte der erste Alarm, anschließend erfolgten die Meldungen über umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und überspülte Straßen im Minutentakt. Im Gerätehaus der Hankensbüttler Wehr wurde eine stationäre Einsatzleitung eingerichtet. „Wir hatten rund 60 Einsätze abzuarbeiten“, so Imort. Diese verteilten sich auf Hankensbüttel, Alt Isenhagen, Steimke und Repke. In den ersten Stunden galt es zunächst vollgelaufene Keller auszupumpen und umgeknickte Bäume von der Straße zu räumen. Aber auch überschwemmte Straßen wurden abgesperrt. Die Fluten hatten auf einigen Straßen regelrechte Schlamm- und Geröllfelder hinterlassen, Gully wurden hochgedrückt. Mit Wasserdruck, Schaufeln und Muskelkraft wurden sie gereinigt. An der Verbindungsstraße von Schweimke nach Bokel sowie in der Straße Am Thorenkamp in Hankensbüttel hatten die Wassermassen die Straße so stark beschädigt, dass sie nicht mehr passiert werden konnte. Hier wurde der Bauhof der Samtgemeinde eingeschaltet. An einem Einkaufsmarkt in der Ortsmitte von Hankensbüttel stand die Rampe der Warenannahme unter Wasser und musste ausgepumpt werden.
Insgesamt waren 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Außerdem war die Schnelle Einsatz Gruppe (SEG) Nord des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort. Sie versorgte mit vier Mitgliedern die Einsatzkräfte.

Weitere Einsätze im Kreisgebiet

Um kurz vor 18 Uhr wurde die Feuerwehr Ummern alarmiert. Auf der Bundesstraße 4 waren mehrere Bäume umgeknickt, sie wurden von der Fahrbahn geräumt.
Um 18.34 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ribbesbüttel und Isenbüttel alarmiert. Zunächst hieß es, dass ein Transformator brennen sollte. Die ersten eintreffenden Kräfte stellten fest, dass es sich um eine Gartenlaube handelte. Unter schwerem Atemschutz gingen die Kräfte der beiden Wehren vor und konnten das Feuer schnell löschen. Anschließend wurde noch nach Glutnestern gesucht, insgesamt waren 40 Feuerwehrmitglieder im Einsatz.

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