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Ummern: Erstmals zwei Storchenpaare

Weißenstorchbetreuer zieht Bilanz Ummern: Erstmals zwei Storchenpaare

Das Storchenjahr ist vorbei, Weißstorchbetreuer Hans Jürgen Behrmann zieht Bilanz für den Landkreis Gifhorn und ist zufrieden. Der Bestand ist weiter angestiegen, 42 Paare siedelten sich an, 69 Junge wurden flügge – ein Rekordergebnis. In acht Orten der Samtgemeinde Wesendorf gab es Storchenaktivitäten.

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Wesendorf: Vier Jungstörche wurden im Laufe des Jahres hier flügge.
 

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Wesendorf.  In Betzhorn wurden drei der vier Jungen flügge. Der Jungstorch, der im Vorjahr mit Beinbruch nach Leiferde kam, wurde in diesem Frühjahr bei Betzhorn ausgewildert.

Vor der Saison gab es in Schönewörde einen Umzug. Die außerhalb an den Klärteichen gelegene Nisthilfe wurde ins Dorf in die Nähe des Feuerwehrhauses versetzt. Dahinter steht die Überlegung, dass sich die Störche dort sicherer fühlen könnten als in der freien Landschaft. Noch hatte die Maßnahme aber keinen Erfolg.

Erstmals siedelte sich ein Storchenpaar in Teichgut an. Das Weibchen war erst zwei Jahre alt und noch nicht voll brutreif. Zu einer Brut kam es jedenfalls nicht.

Ein Storchenpaar hatte es in Ummern erstmals wieder 2010, zwei allerdings noch nie gegeben. Doch nun wurde eine 800 Meter vom ersten Nest entfernte weitere Nisthilfe ebenfalls angenommen. Nach anfänglichen Nestkämpfen herrschte nach Brutbeginn dann weitgehend Burgfriede. Flügge wurden insgesamt fünf Junge.

In Wagenhoff blieb das Nest bis auf gelegentliche Besuche leer. Im Vorjahr brütete im Nest auf der Wahrenholzer Kirche erstmals seit vielen Jahren eine Störchin, die beringt war. Ihre Stelle hier nahm diesmal eine unberingte Störchin ein. Mehr als zwei Junge wurden jedoch nicht gesichtet.

Mit diesmal vier flüggen Jungen festigte das Paar die Stellung Wesendorfs als produktivster Storchenstandort der vergangenen zehn Jahre im Landkreis. Das kleinste Junge wurde später völlig entkräftet und durchnässt mitten im Wald am Badesee gefunden, es kam in die Pflegestation nach Leiferde.

Auch diesmal kam es ab März mehrfach zu Kämpfen um das Nest in Westerholz. Ein Paar setzte sich durch und begann mit der Brut.

Fünf Tage darauf griffen erneut fremde Störche an. Das Paar konnte sich zwar behaupten, doch anschließend lagen die Eier zerstört unter dem Nest.

Von red

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