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Wesendorf Totes Holz für mehr Leben im Weidekampsee
Gifhorn Wesendorf Totes Holz für mehr Leben im Weidekampsee
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15:00 20.03.2018
Großeinsatz am Weidekampsee: 27 Mitglieder des Vereins für Fischerei und Gewässerschutz sorgen mit Totholzbündeln für die Sicherung der Artenvielfalt.  Quelle: Hans-Jürgen Ollech
Weissenberge

 Unter Anleitung des Biologen Dr. Thomas Klefoth vom Anglerverband Niedersachsen trafen sich jetzt 27 Helfer, um das Ufer des Sees aufzuwerten. Johanna Gerdes und Luca Weber von der Ostfalia Hochschule Salzgitter begleiteten den Einsatz mit der Kamera. Beide studieren Medienproduktion und Medienkommunikation.

70 Totholzbündel mit einer Länge von jeweils etwa 3,50 Metern und einem Gewicht von rund 300 Kilogramm waren einen Tag zuvor am See angeliefert worden, insgesamt 21 Tonnen. Für das Gemeinschaftsprojekt „Baggersee“ legten die Ehrenamtlichen die mit Kiessäcken beschwerten Holzbündel an elf Stellen des Seeufers aus. Diese stammen aus den niedersächsischen Landesforsten und bestehen zum größten Teil aus Buche, Birke und Haselnuss, erläuterte der Biologe.

Nahrung für Libellenlarven, Krebse und Jungfische

Baggerseen hätten in der Regel ein steiles Ufer und erhebliche Untiefen, sodass die Fische am Ufer kaum Laichplätze fänden und damit die Vielfalt des Fischbestandes eingegrenzt sei, sagte Vorsitzende Kerstin Fritsche. Mit dem Einbringen der Totholzbündel schaffe man Lebensräume in dem Gewässer, die dazu beitragen sollen, dass auch Libellenlarven und Krebse, Jungfische und andere Arten Nahrung fänden, hob Klefoth hervor. „Wir wollen nachweisen, dass von solchen einfachen strukturverbessernden Maßnahmen sowohl der Mensch als auch die Natur profitieren kann“, betonte er.

Vorsitzende Fritsche zeigte sich zufrieden. Mit 27 Mitgliedern, drei Motorbooten, dem vereinseigenen Trecker und einem Bagger konnten die Arbeiten fließend erledigt werden. Auch Klefoth war von der Organisation des VFG vor Ort beeindruckt und bedankte sich bei den vielen Freiwilligen für den Einsatz.

Von Hans-Jürgen Ollech

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