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Wesendorf Töne aus Truhenorgel und Gartenschlauch
Gifhorn Wesendorf Töne aus Truhenorgel und Gartenschlauch
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00:16 20.04.2016
Dicke Backen: Das Fernsehen war dabei, als Freiwillige sich am Gartenschlauch-Blasinstrument versuchten Quelle: Marion Schuckart
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Der Posaunenchor stellte unter der Leitung von Heinrich Lindenschmidt zeitgenössische geistliche Musik vor, sowohl freie Bläserstücke ohne Text als auch Musik zum Mitsingen. Das Vorspiel war aber nur ein Aspekt, der mit dem Projekt „Heimspiel“ verfolgt wurde. Nicht nur räumlich, sondern auch fachlich sollte die Kirchenmusik „nahe gebracht“ werden. So regte Lindenschmidt das Publikum zu gemeinsamen Atemübungen an und brachte einige Zuschauer dazu, einem mit Mundstück versehenen Gartenschlauch Töne zu entlocken.

Auch Kreiskantor Raphael Nigbur beließ es nicht beim reinen Vorspiel. Er erklärte mithilfe eines Orgelmodells, wie das Instrument funktioniert. Das aufmerksame Publikum erfuhr vom Unterschied zwischen Labial- und Zungenpfeife, beobachtete Nigbur beim Stimmen verschiedener Orgelpfeifen und verstand am Ende, was es heißt, wenn man „alle Register zieht“.

Wer gedacht hatte, dass eine echte Orgel nicht in ein Wohnzimmer passt und Nigbur stattdessen mit einem E-Piano auftritt, sah sich getäuscht. Silke Lindenschmidt, Projektleiterin von „Vision Kirchenmusik“, dem landeskirchlichen Modellprojekt für Musikvermittlung, hatte aus dem Michaeliskloster in Hildesheim eine Truhenorgel organisiert. „Ein qualitativ hochwertiges Instrument“, freute sich Nigbur. Die Zuhörer genossen die Orgelbearbeitungen klassischer Werke.

Auch dem Kirchenchor, dem Gospelchor und dem Gemischten Chor Betzhorn sowie den Solistinnen an der Truhenorgel Isabelle Grupe und Josephine Werth gelang es, die Distanz zwischen Vortragenden und Zuhörern bei den „Heimspielen“ aufzuheben.

mas

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