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Sturmschäden: „Katastrophenjahr“ für Forstleute

Sprakensehl Sturmschäden: „Katastrophenjahr“ für Forstleute

Sprakensehl. 13.213 Festmeter Holz haben die Stürme 2015 im Bereich der Forstbetriebsgemeinschaft Sprakensehl geworfen. Das geht aus der Jahresbilanz hervor. Angesichts der vielen Sturmschäden nannte Bezirksförster Thorsten Katins 2015 ein „Katastrophenjahr“.

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Generalversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft: Der Leiter des Forstamtes Südostheide, Forstoberrat Eckard Klasen, berichtete unter anderem über die Veränderung bei den Förderquoten.

Quelle: Hans-Jürgen Ollech

Mehr als 100 Waldbesitzer, Forstleute und Gäste waren der Einladung zur Generalversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Sprakensehl gefolgt.

Zurzeit zählt die FBG unter dem Vorsitzenden Cord Wegmeyer 303 Mitglieder, die zusammen über 8803 Hektar Wald verfügen. Insgesamt wurden 36.418 Festmeter Holz eingeschlagen, die einen Gesamterlös von 1.979.418,00 Millionen Euro brachten. 13.213 Festmeter betrug davon der Sturmschadenanteil, von dem insgesamt 68 Waldbesitzer betroffen waren, betonte Bezirksförster Katins. Vor allem die Waldgebiete östlich von Ummern in Richtung Wesendorf sowie im Schmarloh und bei Texas erlitten Sturmschäden.

In der FBG wurden im vergangenen Jahr 14,3 Hektar Waldumbau mit Fördergeldern in Höhe von 22.915 Euro vorgenommen. Weitere 25 Waldbesitzer nahmen auf eigene Kosten 39 Hektar Waldumbau vor, bei dem es im Wesentlichen um den Umbau von Monokulturen ging, die mit Douglasien, Buchen und Eichen ergänzt wurden.

Weiterhin wurden auf 22,8 Hektar Kultur- und Bestandespflege betrieben und auf 26 Hektar Wertästungen vorgenommen. Zudem stand für 4,6 Kilometer Waldwegebau an, der mit 70.150 Euro gefördert wurde.

Auch gegen den großen braunen Rüsselkäfer habe man vorgehen müssen, um Schäden am Bestand abzuwenden, betonte Bezirksförster Henning Ibold.

oll

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