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Streuner-Katzen werden zwangskastriert

Samtgemeinde Wesendorf Streuner-Katzen werden zwangskastriert

Überall im Landkreis Gifhorn streunen wilde Katzen herum und vermehren sich unkontrolliert – auch in der Samtgemeinde Wesendorf. Der Samtgemeinderat hat daher auf Anraten des Gifhorner Tierschutzvereins eine Verordnung zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht beschlossen.

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Neue Verordnung in der Samtgemeinde Wesendorf: Wildlebende Katzen oder solche mit Freigang müssen künftig kastriert und gechipt sein.

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Wesendorf. Katzenhalter, deren Tiere in die Natur dürfen, müssen künftig ihre Vierbeiner kennzeichnen, kastrieren und registrieren lassen. Die Einhaltung der Verordnung kann laut Beschlussvorlage der Verwaltung nicht flächendeckend überprüft werden. Sie soll aber beispielsweise als Grundlage dienen, um bei Beschwerden Kontrollen vornehmen zu können.

Melanie Schulze (CDU) begrüßte die Verordnung. „Wir hatten in der Samtgemeinde schon viele wilde Katzenrudel, die an Müllsäcke gehen und Parasiten verbreiten. Durch die Verordnung können wir das Problem eindämmen.“ Rolf Malzahn (SPD) hielt dagegen: „Die Verordnung ist paradox, da wir jetzt schon wissen, dass wir ihre Einhaltung nicht überwachen können. Grundsätzlich ist es aber richtig, Maßnahmen zu ergreifen.“

„Die Verordnung ermöglicht es dem Tierschutzverein, künftig Tiere, die nicht gechipt und kastriert sind, in der Natur aufzugreifen und die beiden Maßnahmen vorzunehmen, ohne sich der Sachbeschädigung am Tier schuldig zu machen. Zudem lassen sich gechipte und registrierte Katzen leichter an die Besitzer zurück geben“, so Schulze.

Die Verordnung besagt, dass künftig alle Katzen mit Freigang kastriert und durch einen Mikrochip oder eine Tätowierung gekennzeichnet sein müssen. Zudem ist jetzt eine Registrierung bei einer zentralen Haustierregistrierungsdatenbank wie Tasse oder Deutsches Haustierregister vorgeschrieben. Die Kastration muss vom Tierarzt bestätigt werden. Wer die Verordnung nicht umsetzt, kann mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro belegt werden.

Von Thorsten Behrens

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