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Straße in Weißes Moor sackt immer wieder ab

Wichtige Verbindungsroute nach Wolfsburg Straße in Weißes Moor sackt immer wieder ab

Die G10 ist eine der Hauptrouten aus dem Gifhorner Nordkreis nach Wolfsburg – und sackt wegen des weichen Untergrunds immer wieder ab. Der Bauausschuss der Samtgemeinde Wesendorf sah sich jetzt vor Ort um.

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Bleibt ein Sorgenkind: Die G10 bei Weißes Moor sackt immer wieder ab. Die Samtgemeinde möchte zur Sanierung einen Zuschuss vom Kreis.
 

Quelle: Ron Niebuhr

Weißes Moor.  Dabei ging es neben einer möglichen Umleitung auch um die Frage, wer für die Instandhaltungskosten und Schäden an Autos aufkommen soll.

Die Kanalstraße in Weißes Moor bleibt ein Sorgenkind. Der weiche Untergrund lässt die Straße immer wieder absacken. Im Sommer hat die Samtgemeinde Wesendorf ein Verbindungsstück westlich der Kanalbrücke instand gesetzt. Jetzt sind schon wieder erste Risse und Senken drin.

Der Bauausschuss der Samtgemeinde machte sich vor Ort ein Bild von der Baumaßnahme. Saniert worden ist ein Streifen an der Einmündung der Straße, die südlich parallel zur Brückenrampe verläuft, und der Kanalstraße (G10). Ursprünglich sollte das 18.000 Euro kosten, letztlich waren es rund 22.000. „Es gab Probleme mit dem Untergrund“, erklärte Bauamtsleiter Ingold Blume.

Die Sanierung war unvermeidlich: „Die Senke war so tief, dass Fahrzeuge mit dem Bodenblech aufgesetzt sind. Es waren Schleifspuren im Asphalt“, ergänzte Samtgemeindebürgermeister René Weber. Zu klären sei, wer für die Schäden an den Autos aufkommt: die Gemeinde als Trägerin der Nebenstraße oder die Samtgemeinde als Trägerin der G10? Vorstellbar sei auch eine Kostenteilung.

Die wünscht sich die Samtgemeinde auch bei der Instandhaltung der G10. Bis 2008 zahlte der Landkreis einen Zuschuss. Mindestens dahin möchte man zurückkehren, sagte Weber. Die Straße wir laut einer Erhebung zu immerhin 38 Prozent von kreisfremden Fahrzeugen genutzt. „Sie ist eine der Hauptrouten nach Wolfsburg“, sagte Blume.

Daher wolle man entgegen der Empfehlung des Landkreises die G10 auch nicht so weit einsinken lassen, dass der acht Kilometer lange Umweg über Neudorf-Platendorf, Triangel und Dragenkreuzung attraktiver erscheint. „Wir schneiden den Nordkreis nicht von Wolfsburg ab“, sagte Weber. Der Kreis sollte sich an den Sanierungskosten für die G10 beteiligen, denn: „Sie entlastet Kreisstraßen und verringert somit deren Instandhaltungskosten“, erläuterte Weber. 

Von Ron Niebuhr

+ + + Nachtrag vom 28. November: Im Bauausschuss waren Straßenausbau-Kosten in Höhe von 40.000 Euro genannt und von der AZ so auch veröffentlicht worden. Gekostet hat der Ausbau letztlich nur 22.000 Euro. Die Samtgemeinde hofft trotzdem weiterhin auf Zuschüsse des Landkreises für den Winterdienst und die regelmäßigen Reparaturen im Seitenbereich der G 10. + + +

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