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Steinhorster schreibt zweiten Regional-Krimi

Autor Hans-Felix Trunkwalter bringt „Die Todesleiter“ auf den Markt Steinhorster schreibt zweiten Regional-Krimi

Bevor der Leser den Bankdirektor überhaupt kennen lernen kann, ist der schon tot. Erschossen auf einer Ansitzleiter, gleich im ersten Absatz. Hans-Felix Trunkwalter wählt einen drastischen Einstieg in seinen neuen Heidekrimi „Die Todesleiter“. 

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Sein zweiter Krimi ist auf dem Markt: Der Steinhorster Hans-Felix Trunkwalter schreibt mörderische Heidekrimis.

Quelle: Christina Rudert

Steinhorst. Der Steinhorster: „Ich habe gelernt, dass man den Leser gleich zu Beginn fesseln muss, damit er weiter liest.“

Aber keine Bange, der einflussreiche, aber tote Bankmanager Victor Schwante spielt im weiteren Verlauf des Krimis dann doch noch eine wichtige Rolle, ebenso dessen Stellvertreter Jan-Eric Marienberg, der bei Schwantes Frau sogar den ersten Platz eingenommen hat. Mord aus Eifersucht? Aber da gibt‘s auch noch Dietrich Weiß, den Jagdnachbarn, der Schwante verabscheut, weil der nicht waidgerecht jagt. Ein Motiv hätte auch Peter Lubeck, der Modehändler, dem Schwante ein hochriskantes Spekulationsgeschäft aufgeschwatzt hat, das mit Lubecks finanziellem Ruin endet. Der Immobilienmakler Paul Dehne käme ebenfalls als Täter in Frage: Schwante hat für ihn Geld in großem Stil gewaschen, aber seinen Ausstieg angekündigt. Vier Gründe, den ungeliebten Schwante ins Jenseits zu befördern.

Trunkwalter skizziert seine Figuren ganz klar als entweder gut oder böse. Der geldgierige Bankmanager Victor Schwante ist in vielfacher Hinsicht kein Sympathieträger, und doch muss der Mörder gefasst werden. Dafür ist auch in „Die Todesleiter“ das bewährte Ermittlerteam wieder am Start: Horst von Niets, ein kumpelhafter Typ mit sympathischer Ausstrahlung, und seine Kollegin, die schöne Chantal Gänsel mit dem roten Haar und den aufregenden Kurven. „Sexappeal gehört immer in meine Bücher“, sagt der 68-Jährige.

Hobby-Jäger und fantasievoller Geschichtenerzähler

„Fantasie habe ich schon immer gehabt“, sagt Hans-Felix Trunkwalter, Betriebswirt im Ruhestand. „Und immer gerne Geschichten erzählt.“ Nachdem er seiner Frau zum 60. Geburtstag „Und immer ist Premiere“ als Erstlingswerk geschrieben hatte, eine Art Biografie mit Bildern, kam das Echo, er solle doch weiter schreiben. Ein paar Eckpunkte waren schnell festgelegt: „Steinhorst ist mein Lebensmittelpunkt“ – die Krimis spielen beide in der Südheide – „und Jagd seit meiner Kindheit mein Hobby“ – Jäger und die Jagd sind zentrale Bestandteile beider Bücher. Das wird auch im nächsten Buch nicht anders, für das der 68-Jährige schon Ideen sammelt: „Das wird was über Wildfarming, also künstlich erhöhte Wildbestände und den Missbrauch der Jagd, um damit zu protzen.“ Vermutlich ist es nächstes Jahr im Herbst auf dem Markt, denn Trunkwalter hat mal in einem Interview als Ziel genannt, jedes Jahr ein Buch zu schreiben. 2015 erschien „Blut, Schweiß und Tränen“ über einen Mord an einer Prostituierten im Liebesmobil, ebenso wie „Die Todesleiter“ im Hummelshain-Verlag veröffentlicht. „Blut, Schweiß und Tränen“ ist unter der ISBN-Nummer 978-3-943322-03-3 erhältlich, „Die Todesleiter“ unter 978-3-943322-05-7.

tru

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