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Segler-Absturz im März: Untersuchung läuft noch

Gr.Oesingen-Texas Segler-Absturz im März: Untersuchung läuft noch

Texas. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat einen Zwischenbericht zum Absturz eines Segelflugzeugs mit Klapptriebwerk im März bei Texas veröffentlicht. Bei dem Unfall war der 83-jährige Pilot schwer verletzt worden. In dem Zwischenbericht werden alle Fakten dargestellt. Angaben zur Absturzursache wird es erst später im Abschlussbericht geben.

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Langwierige Ermittlungen: Im März stürzte ein 83-Jähriger bei Texas ab. Die Ermittlungen der Experten laufen noch.

Quelle: Sebastian Preuß

Der Pilot war am 16. März gegen 11.20 Uhr in Ummern gestartet, um „in Flugplatznähe alle Systeme des Luftfahrzeugs vor der anstehenen jährlichen Prüfung der Lufttüchtigkeit auszuprobieren“, heißt es in dem Bericht. Im Landeanflug prallte das Flugzeug etwa 800 Meter vom Flugplatz entfernt auf einen Acker und überschlug sich.

Der 83-jährige Pilot habe alle erforderlichen Berechtigungen gehabt. Er hatte damals eine Gesamtflugerfahrung von 3621 Stunden, mehr als 1000 davon auf dem betroffenen Muster Standard Cirrus Top. Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis war bis zum 19. März 2018 gültig.

Zum Zeitpunkt des Absturzes hätten keine meteorologischen Besonderheiten vorgelegen. Am Flugzeug habe es keine Hinweise auf technische Mängel gegeben. „Die Stellung der Montagebefestigung des Schiebeschlittens für das Triebwerk wurde in der Stellung ‚Betriebsbereit‘ vorgefunden“, heißt es in dem Bericht. Alle drei Blätter des Faltpropellers hätten mehrfache Brüche aufgewiesen.

Die erste Bodenberührung beim Absturz hätten der Rumpfbug und die rechte Tragfläche gehabt. Das Flugzeug blieb in Rückenlage liegen. Der Rumpfbug war abgeknickt, das Höhenleitwerk am Leitwerksbeschlag abgeknickt.

Die Analyse dieser Fakten wird erst im Abschlussbericht vorgenommen, der ungefähr ein Jahr nach dem Unfall von der Bundesstelle veröffentlicht wird. Darin gibt es dann auch Angaben zur Unfallursache.

fed

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