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Schwellenwerk: Was wird aus Mitarbeitern?

Mahrenholz Schwellenwerk: Was wird aus Mitarbeitern?

Mahrenholz. Das Holzschwellenwerk, das bis Ende 2014 zu ThyssenKrupp gehörte, ist planmäßig zum Jahreswechsel veräußert worden. Übernommen hat es Willibald Marmetschke.

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Holzschwellenwerk in Mahrenholz: Nach dem Betriebsübergang zum Jahreswechsel gibt es jetzt offenbar unterschiedliche Ansichten, wer für das Personal verantwortlich ist.

Quelle: Photowerk (nin Archiv)

Aber: 16 Mitarbeiter der einst 38 Mitarbeiter wissen jetzt offenbar nicht, wie es weiter geht.

Hintergrund für die Unsicherheit ist eine Auseinandersetzung zwischen Marmetschke und ThyssenKrupp, wie Stefan Ettwig, Pressesprecher von ThyssenKrupp, auf AZ-Anfrage erklärte. „Das Werk ist im Rahmen eines Betriebsüberganges an Herrn Marmetschke abgegeben worden“, so Ettwig.

Bestandteil des Betriebsüberganges sei ein Dienstleistungsvertrag zwischen ThyssenKrupp und Willibald Marmetschke, über den der neue Werksbetreiber noch bestehende Aufträge abarbeiten sollte. Um dies zu realisieren, sei den 16 Festangestellten in Mahrenholz laut Ettwig nicht gekündigt worden, sie seien Bestandteil des Betriebsübergangs. Die restlichen 22 Mitarbeiter seien in einen Sozialplan aufgenommen worden.

Beim Punkt Personal gibt es jetzt offenbar Meinungsverschiedenheiten zwischen alten und neuen Betreibern des Werks in Mahrenholz. Denn der Betrieb wurde nach dem Jahreswechsel nicht wieder aufgenommen, die Mitarbeiter bangen um ihre berufliche Zukunft. „Das ist ein schwebender Vorgang, zu dem ich derzeit nichts sagen kann und möchte“, so Marmetschke am Dienstag auf AZ-Anfrage.

ThyssenKrupp hatte sich zum Jahreswechsel von seiner Gleistechniksparte getrennt. 260 Mitarbeiter bundesweit sind betroffen.

ba

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