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Wesendorf Komödie über den Kampf zwischen Eltern und Lehrern
Gifhorn Wesendorf Komödie über den Kampf zwischen Eltern und Lehrern
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15:01 08.06.2018
Vorstellung am Schulmuseum in Steinhorst: Mit großer Spielfreude überzeugte das Schlosstheater Celle auf ganzer Linie. Quelle: Marion Schuckart
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Steinhorst

Am Morgen war es sicher: Das Wetter würde halten und die Aufführung des Stücks „Frau Müller muss weg“ des Schlosstheaters Celle im Schulmuseum konnte auf die Freifläche verlegt werden. Damit standen statt 80 nun 120 Plätze zur Verfügung.

Museumsleiter Arne Homann freute sich über das große Publikum, vor allem über die Gäste aus Steinhorst selbst, die diese ganz besondere Kombination aus Theaterthema und Aufführungsort nicht verpassen wollten. Ab Mittag wurden Bühne, Requisiten und Technik für die pointierte Komödie zur heutigen Lehrer-Eltern-Beziehung direkt neben den Fenstern zum historischen Klassenzimmer des Schulmuseums aufgebaut.

Das Misstrauensvotum artet in eine Schlammschlacht aus

Während durch die unbequemen Stuhlreihen im Museum noch der Hauch von absoluter Autorität des Lehrers und Angstschweiß der Schüler weht, gehen die Eltern der 4b auf der Bühne selbstgefällig und respektlos auf die Lehrerin Frau Müller los, die durch schlechte Noten die ehrgeizigen Pläne für den Schulwechsel der Kinder gefährdet.

Schnell artet das akkurat geplante Misstrauensvotum in eine Schlammschlacht aus. Derart provoziert, begeht Frau Müller den Fehler, „aus der Schule zu plaudern“, schildert im Einzelfall die Versäumnisse der Eltern in Erziehung und Aufmerksamkeit, die in der Schule zum Chaos führen, und räumt das Schlachtfeld.

Die Eltern vollziehen die Kehrtwende

In Abwesenheit der Lehrerin bröckelt die Allianz der Eltern schnell und endet in wüsten Beschimpfungen. Eine überraschende Entdeckung lässt die Elternschaft jedoch eine komplette Kehrtwendung vollziehen, die Argumentation dafür gegenüber Frau Müller ist der Gipfel der Groteske.

Wenn vielleicht auch nicht die Tonart, so mochten doch Forderungen und Ansprüche überehrgeiziger Eltern vielen Schulelternabendbesuchern im Publikum bekannt vorgekommen sein. So waren einige der vielen Lacher, die das überzeugende Spiel des Ensembles provozierte, wohl auch dem Wiedererkennen der Wirklichkeit geschuldet. Dem rundum gelungenen ersten Auftritt des Schlosstheaters außerhalb des Landkreises Celle werden hoffentlich viele weitere folgen.

Von Marion Schuckart

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