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Rücktritt: Gespräche mit Feuerwehrunfallkasse laufen

Westerholz Rücktritt: Gespräche mit Feuerwehrunfallkasse laufen

Westerholz. Nach der Verletzung in einem Zeltlager der Jugendwehr, die zum Rücktritt von Ortsbrandmeister Marcus Harms geführt hat, laufen Bemühungen, die zur Kostenerstattung führen sollen. Die Feuerwehrunfallkasse hatte diese Kostenübernahme abgelehnt.

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Zeltlager der Jugendwehr: Wegen eines Achillessehenriss, den er sich als Betreuer zuzog und für den die Feuerwehrunfallkasse die Kosten nicht übernehmen will, hat der Westerholzer Ortsbrandmeister Marcus Harms sein Amt niedergelegt.

Quelle: Privat

Nachdem Marcus Harms im Dezember sein Amt als Ortsbrandmeister niedergelegt hatte (AZ berichtete), befassen sich Feuerwehrkommando und Verwaltung der Samtgemeinde eingehend mit dem Vorfall.

Die Feuerwehrunfallkasse will die Kosten für einen Achillesfersensehnenriss nicht übernehmen, den sich Harms als Betreuer beim Jugendfeuerwehrlager an der Ostsee zugezogen hat. Harms blieb auf 3000 Euro Kosten sitzen. Begründung der Kasse: Ein Sehnenriss sei aufgrund von Abnutzung nur in Ausnahmefällen als Unfall einzustufen.

„Wir haben inzwischen Antrag auf Anerkennung eines Härtefalls beim Landesfeuerwehrverband gestellt. Und am 19. Januar wird ein Vertreter der Unfallkasse dem Feuerwehrkommando Rede und Antwort stehen“, so Samtgemeindebürgermeister René Weber. Außerdem laufe ein Widerspruchsverfahren, zu dem auch ein medizinisches Gutachten erstellt werde.

Weber wirft auch eine grundsätzliche Frage in den Raum: „Ich plädiere dafür, unsere Feuerwehrleute zu priviligieren, da sie sich für die Allgemeinheit einsetzen. Da reicht nicht der freie Eintritt ins Schwimmbad. Wichtiger wäre eine passende Absicherung im Verletzungsfall, die über den üblichen Schutz der gesetzlichen Unfallkassen hinausgeht.“

Die Westerholz Wehr will vorerst keinen neuen Ortsbrandmeister wählen, der Ausbildungsbetrieb ruht. Im Ernstfall sind die Brandschützer aber einsatzfähig.

ba

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