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Wesendorf Projekt zum Schutz der Barbe
Gifhorn Wesendorf Projekt zum Schutz der Barbe
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12:00 13.02.2019
Start für das Barben-Projekt der Aktion Fischotterschutz: Staatssekretär Frank Doods (v.l.), Sören Brose, Prof. Beate Jessel, Dr. Oskar Kölsch und Projektleiterin Anke Willharms. Quelle: Hans-Jürgen Ollech
Hankensbüttel

Unter dem Motto „Artenvielfalt in der Aller – Neue Lebensräume für die Barbe“ stellte das Otter-Zentrum Hankensbüttel am Dienstag ein neues Projekt vor. Mit dem Projekt werden in den kommenden sechs Jahren sowohl Maßnahmen am Gewässer umgesetzt als auch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für die Entwicklung der Barben-Vorkommen an der Aller und ihren Nebengewässern im südöstlichen Niedersachsen vorgenommen.

Deswegen ist die Barbe so wichtig

Die Barbe kommt in klaren, sauerstoffreichen Gewässer vor und lebt in größeren Gruppen am kiesigen oder sandigen Boden. In vielen Bundesländern ist sie gefährdet, in Niedersachsen steht sie auf der „Roten Liste“. Deutschland habe für die Barbe europaweit eine besondere Verantwortung, die Lebensräume dieser Fischart zu erhalten und zu entwickeln, betonte Dr. Oskar Kölsch als Leiter der Aktion Fischotterschutz. Vorhaben, die der Wiederausbreitung der Barbe dienen, seien deshalb von bundesweitem Interesse.

Aktion Fischotterschutz sorgt für Gewässer-Verbesserungen

Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, dankte der Aktion Fischotterschutz für die Übernahme der Projektverantwortung und lobte die vielen Partner, die sich dem Projekt angeschlossen haben. 2019 sind insgesamt 1,6 Millionen Euro dafür vorgesehen. Das Land Niedersachsen sei „Ko-Finanzierer“ geworden, sagte Umwelt-Staatssekretär Frank Doods – nachdem Großsponsor VW kurzfristig aus dem Projekt ausgestiegen sei.

Projektleiter sind Anke Willharms und Fischexperte Sören Brose. Sie präsentierten Details zur Umsetzung des Projekts im Bereich der Aller und ihren Nebengewässern – anderem Ise, Lachte, Örtze, Fuhse, Oker, Wietze und Leine. Die Projektumsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. Es werden sogenannte Verantwortungspartnerschaften gegründet, in denen Unterhaltungsverbände, Angelvereine und die Aktion Fischotterschutz gemeinsam Maßnahmen erarbeiten und wichtige Barben-Lebensräume ausweisen.

Von Hans-Jürgen Ollech

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