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Positive Bilanz nach drei Wochen am Gymnasium

Hankensbüttel Positive Bilanz nach drei Wochen am Gymnasium

Hankensbüttel. Von Kiew ans Gymnasium Hankensbüttel: Lehrerin Iryna Hryhorieva zieht Bilanz von drei Wochen Deutschland.

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Zu Besuch am Gymnasium: Deutschlehrerin Iryna Hryhorieva sammelte am Gymnasium viele neue Eindrücke.

„Ich bin sehr positiv aufgenommen worden und hatte die Möglichkeit, Einblick in den deutschen Schulalltag, den Unterricht und die Methodik zu bekommen“, sagt die 39-jährige Deutschlehrerin von der Schule Nr. 47. Von ihren Erfahrungen will sie nun nach ihrer Rückkehr in die Ukraine profitieren.

Hryhorieva hatte die Möglichkeit, in unterschiedlichen Fächern und Lerngruppen eine Vorstellung vom Unterricht an einem deutschen Gymnasium zu erhalten - und war beeindruckt. „Die Vielfalt der Methoden, die Freundlichkeit der Kollegen, ihr Eingehen auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen bei den Kindern waren für mich sehr interessant.“ Dabei konzentrierte sich die Deutschlehrerin besonders auf ihr Fach und stellte fest: „Es ist schon etwas anderes, ob man Deutsch als Fremdsprache unterrichtet oder für Muttersprachler.“ Nur wenige ihrer Schüler waren je in einem deutschsprachigen Land.

„Dass ich hier in Deutschland eine Schule finde, in der so viele Kinder Russisch lernen, hat mich sehr gefreut“, so die Ukrainerin, deren Muttersprache Russisch ist. Sie stammt aus dem Osten des Landes und ist erst vor kurzem wegen des Krieges nach Kiew gezogen. Dazu sagt sie. „Die Situation ist sehr kritisch. Die Menschen sind verängstigt und verlassen die Stadt. Dort leben nur noch 400.000 Menschen. Vor dem Krieg war es rund eine Million.“

Nun kehrt sie zurück nach Kiew zu ihrem Mann und ihrem Kind. Dort wird sie ihre Schüler mit Videobotschaften von den Gymnasiasten in Hankensbüttel grüßen.

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