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Polizeiorchester beeindruckt mit Vielfalt

Wittingen: Beeindruckendes Benefizkonzert Polizeiorchester beeindruckt mit Vielfalt

Mit einem Marsch begann das Programm, mit einem Marsch hätte es auch geendet, hätte sich das Publikum in der Wittinger Stadthalle am Freitagabend nicht noch eine zweite Zugabe vom Polizeiorchester Niedersachsen unter Leitung von Matthias Wegele erklatscht.

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Beeindruckendes Benefizkonzert: Das Polizeichorchester Niedersachsen nahm das Publikum mit auf eine Reise durch die Welt.

Quelle: Christina Rudert

Wittingen. So geleitete „Guten Abend, gute Nacht“ von Johannes Brahms die Zuhörer nach einem beeindruckenden Benefizkonzert nach Hause.

„Musik ohne Grenzen“ hatte Moderator Andreas Läpke den Abend übertitelt und als Reise durch die Welt angekündigt. Das Polizeiorchester zeigte sich dabei ausgesprochen vielseitig. Der Florentiner Marsch des tschechischen Komponisten Julius Fucik zeigte bereits die Perfektion, ob als Orchester oder in solistischen Parts. Für eine Überraschung sorgte der Norwegische Tanz No. 4 von Edvard Grieg, komponiert für Klavier zu vier Händen, hier für symphonisches Blasorchester bearbeitet. Es gab Ausflüge nach Korea und nach Irland: Der Ire Christopher Day hatte die Ballade „The Flower of Maherally“ für Euphonium und Blasorchester arrangiert. Läpke: „Heute ist St. Patricks-Day, den alle Iren feiern. Nur Christopher muss arbeiten.“ Ein weiteres solistisches Highlight war das Sherzo für Xylophon von James Curnow, gespielt von Maximilian Thumann.

George Gershwin tauchte als Reiseetappe auf, Ernesto Lecuona mit „The Breeze and I“ war dabei, und mit einer grandiosen Reminiszenz an den im Februar verstorbenen Al Jarreau mit dessen Version des Titels „Spain“ endete der offizielle Teil.

Der Erlös des Abends kommt Aktionen im Landkreis für Opfer häuslicher und sexueller Gewalt zugute. Gleichstellungsbeauftrage Christine Gehrmann als Gastgeberin und Liane Jäger, Leiterin des Präventionsteams der Polizeiinspektion Gifhorn, hatten zu Beginn die Dramatik dargestellt. „Kinder sind besonders von sexueller Gewalt betroffen. Wir müssen den Erwachsenen beibringen, Kinder zu schützen“, betonte Gehrmann. Jäger berichtete von 19 Fällen sexueller Gewalt gegen Kinder im Vorjahr im Landkreis. „Und das ist nur die Oberfläche, denn die Dunkelziffer ist hoch.“

tru

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