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Wesendorf Polizei erklärt Senioren die Tricks der Betrüger
Gifhorn Wesendorf Polizei erklärt Senioren die Tricks der Betrüger
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19:41 08.03.2018
Enkeltrick und Betrügereien: Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Wesendorf hatte zu einem Präventionsvortrag eingeladen. Quelle: privat
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Wesendorf

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Wesendorf hatte zu der Veranstaltung zur Kriminalprävention eingeladen. Thema: „Enkeltrick, Betrügereien am Telefon und an der Haustüre“.

Hermann Salge, Beauftragter für Kriminalprävention bei der Gifhorner Polizei, informierte bei Kaffee und Kuchen darüber im Rathaus der Samtgemeinde Wesendorf. „Betrüger sind im Enkeltrick geschult und kommen meist aus dem osteuropäischen Raum“, so Salge. Die Vorgehensweise ist immer gleich: Die Gauner suchen aus Telefonbüchern oder Internetdatenbanken Namen, die auf ältere Personen schließen lassen, rufen dort an und lassen dann ihr Opfer raten, wer wohl gerade anruft. Die vorgeschlagene Rolle als Enkel, Nichte oder Neffe nehmen sie dankbar an.

Die Betrüger lassen ihren Opfern keine Zeit zum Nachdenken

„So bauen sie Vertrauen auf und nutzen dieses skrupellos aus “, sagte Salge. Mit einer vorgetäuschten Notlage bitten sie ihr Opfer um Geld. Sie erzeugen dabei immer zeitlichen Druck, damit ihr Opfer keine Chance hat, über die dargestellte Lügengeschichte nachzudenken. Der vermeintliche Enkel schickt dann mit fadenscheinigen Ausflüchten einen Freund zur Geldübergabe. Übergibt man sein Erspartes, ist es für immer weg.

Ergänzend wurde durch kleine Einspieler auf der Leinwand gezeigt, wie Trickbetrüger vorgehen. Sie geben sich beispielsweise als Polizisten oder Handwerker aus und wollen den Senioren zeigen, wie der Einbruchschutz an Haus und Wohnung verbessert werden kann. „Polizisten kommen nie in Ihre Wohnung, um zu zeigen, wie diese sicherer gemacht werden kann, ohne dass Sie die Polizisten angefordert haben“, so Salge. Wenn man Zweifel an den Personen habe, sollte man sich direkt an die zuständige Polizeistation wenden. Man muss niemanden in seine Wohnung lassen.

„Und doch leben wir hier im Landkreis Gifhorn in einer der sichersten Gegenden in Niedersachsen“, so Salge. Es kommen auf 100.000 Einwohner etwa 4200 Straftaten, die zu 63 Prozent aufgeklärt werden.

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