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Polizei bildet Mordkommission

Babyleichen-Fund bei Knesebeck Polizei bildet Mordkommission

Die Ermittlungen im Fall der bei Knesebeck von Müllsammlern gefundenen Babyleiche laufen weiter auf Hochtouren. Gifhorns Polizei hat inzwischen eine Mordkommission gebildet. Heiße Spuren gab es zwei Tage nach dem Fund, noch nicht. Eltern und Todesursache bleiben unbekannt.

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Ermittlungen laufen auf Hochtouren: Die Polizei fahndet mit einem Zeugenaufruf und hatte gestern auch zwei Personenspürhunde im Einsatz.

Quelle: Lea Rebuschat

Knesebeck. Nachdem die Polizei am Sonntag begonnen hatte, Flugblätter zu verteilen, kamen gestern Vormittag zwei Personenspürhunde zum Einsatz. Der Hannoversche Schweißhund Hummel und der Bloodhound Hunter waren am Schleichweg zwischen Knesebeck und Vorhop auf Fährtensuche. Die Hoffnung der Ermittler, die Spürnasen könnten anhand einer Geruchsprobe eine Spur vom Fundort zurück verfolgen, zerschlug sich am Mittag. Auch der Einsatz von 50 Beamten der Bereitschaftspolizei am Nachmittag brachte keine Ergebnisse. Es fanden sich in einem Waldstück weder Kleidungsstücke noch Spuren wie Zigarettenkippen.

„Der Fundort ist ausgereizt“, so Polizeisprecher Thomas Reuter. „Da wurde umfassend abgesucht.“ Von dort erwartet die Mordkommission nichts Neues mehr. Sie setzt jetzt auf die an der Plastiktüte sicher gestellten DNA-Spuren und die Öffentlichkeitsfahndung mit dem Zeugenaufruf per Flugblatt. „Wir haben schon zahlreiche Hinweise, aber nichts, was uns weiter bringt.“

Die Obduktion des zu sehr verwesten Leichnams hatte am Samstag nicht geklärt, ob das Kind vor oder nach der Geburt ums Leben kam. Inzwischen laufe neben der kriminalistischen Kleinarbeit - vom Abgleich von Zeugenaussagen bis zur Bürorecherche - auch die komplexe Gewebeuntersuchung bei der Medizinischen Hochschule, so Reuter. Das werde nach Auskunft der Rechtsmediziner „sicher vier Wochen“ dauern.

Obwohl noch nicht feststeht, ob es sich überhaupt um ein Tötungsdelikt handele, sei eine Mordkommission gebildet worden, erläutert Reuter: „Es besteht der Verdacht, dass es so gewesen sein könnte. Es geht um eine Todesursachenermittlung.“

rtm

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