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Wesendorf Politik fordert Prüfung zu geplanter Erdölförderung
Gifhorn Wesendorf Politik fordert Prüfung zu geplanter Erdölförderung
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00:19 15.02.2018
Sondierungsbohrung: Dea hat im Trinkwasserschutzgebiet Schönewörde nach Erdöl gebohrt. Vor einer möglichen Förderung fordert die Politik jetzt eine – bisher nicht vorgesehene – Umweltverträglichkeitsprüfung.  Quelle: privat
Schönewörde

 Nachdem im Dezember im Trinkwasserschutzgebiet Schönewörde bei Hankensbüttel bereits Probebohrung nach Erdöl durch die Deutschen Erdöl AG (DEA) stattgefunden hatten (AZ berichtete), liegen dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) nun vier Anträge der DEA zur Genehmigung kommerzieller Erdölförderung vor. Bereits im Genehmigungsverfahren der Probebohrungen wurde seitens der LBEG entschieden, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nicht erforderlich sei. Das wollen einige Kreistagsfraktionen so nicht hinnehmen.

„Eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Trinkwasserschutzgebiet halte ich für unerlässlich. Nur so können wir Transparenz bei solchen Bohrvorhaben gewährleisten und sicherstellen, dass die Umweltauswirkungen gutachterlich geprüft werden“, betont der SPD-Abgeordnete Tobias Heilmann. Die SPD-Fraktion will daher Ende Februar einen Antrag in den Gifhorner Kreistag einbringen, der die Kreisverwaltung auffordert, eine UVP im Genehmigungsverfahren von Erdöl- und Erdgasförderungen zwingend erforderlich zu machen.

Darüber hinaus beinhaltet der Antrag auch eine Aussetzung weiterer Genehmigungen von Erdöl- oder Erdgasförderungen, bis die abschließende Entscheidung des Landes Niedersachsen über ein generelles Verbot von Erdöl- und Erdgasbohrungen in Trinkwasserschutzgebieten erfolgt. Die Entscheidung soll noch 2018 erfolgen. „Als logische Konsequenz sollten zuvor keine Anträge genehmigt werden, die eine Förderung in Trinkwasserschutzgebieten ermöglichen“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Schliephacke und begründet so den Antrag der Kreistagsfraktion. Das Vorhaben wird als gemeinsamer Antrag durch die SPD-Koalitionspartner CDU, ULG sowie FDP unterstützt.

Von der Redaktion

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