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Wesendorf Pflege verschlechtert sich auch im Kreis Gifhorn
Gifhorn Wesendorf Pflege verschlechtert sich auch im Kreis Gifhorn
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22:00 25.06.2018
Thema ambulante Pflege: Auch im Landkreis Gifhorn wurden bereits die ersten Anfragen für Neuverträge abgelehnt. Quelle: Archiv
Gifhorn

Tobias Heilmann, SPD-Landtagsabgeordneter für den Gifhorner Nordkreis und stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Kreistag, sieht dringenden Handlungsbedarf.

„Von Vertragskündigungen habe ich zwar noch nichts gehört, aber ich weiß, dass im Landkreis schon Neuanfragen abgelehnt wurden, weil Personal bei der ambulanten Pflege fehlt“, erklärte Heilmann am Montag bei einem Pressegespräch.

Einer der Gründe sei, dass ambulante Pflege schlechter dastehe als stationäre. „Die großen stationären Anbieter können anders mit den Krankenkassen verhandeln als die kleineren ambulanten Anbieter.“ Seine Forderung: Beide Bereiche gleichstellen, dadurch würden auch in der ambulanten Pflege die Löhne aus dem stationären Bereich gezahlt. „Das ist wichtig für die tägliche Daseinsfürsorge. Da sind wir gerade im ländlichen Raum auf ambulante Pflege angewiesen, da die Menschen auch im Alter in ihrem Wohnort bleiben wollen“, so der SPD-Politiker, der in diesem Zusammenhang sagt: „Ich finde es arrogant, dass Deutschland noch immer kein qualifiziertes Einwanderungsgesetz hat, um Fachkräfte stärker anzuwerben.“

Ein erster Schritt zur Behebung des Fachkräftemangel sei das Landkreis-Stipendium für Pfleger, das mittlerweile angeschoben wurde. In diesem Rahmen erhalten Menschen, die sich für eine Pflegeausbildung entscheiden, Geld vom Landkreis – und verpflichten sich im Gegenzug, eine festgelegte Zeit in ihrem Beruf innerhalb des Landkreises zu arbeiten.

Von Thorsten Behrens

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