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Otto Gottschalk hat Bäume gern kleiner

Ummern Otto Gottschalk hat Bäume gern kleiner

Ummern. Eine ausgewachsene Eiche mit einem Meter Höhe? Bei Otto Gottschalk im Garten Standard.

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Es darf ruhig etwas weniger sein: Otto Gottschalk mit seinem ersten Findling, den er zum Bonsai gezogen hat.

Quelle: Thorsten Behrens

Eigentlich sieht der Garten von Otto Gottschalk wie viele andere Gärten aus. Nur eines ist anders. Die Bäume sind kleiner. Denn Gottschalk betreibt Bonsai. Und noch eine Besonderheit gibt es: Für seine Baumkunst verwendet er heimische Arten.

Begonnen hat seine Leidenschaft vor rund 35 Jahren. Mittlerweile hat er 70 bis 80 „Findlinge“, wie er seine Bäume nennt, im Garten. „Für Bonsai ist auch jede heimische Art geeignet“, sagt Gottschalk, der über Fernseh- und Zeitungsberichte auf das außergewöhnliche Hobby aufmerksam geworden war.

Nur drei seiner Pflanzen hat er aus Baumschulen. Die anderen stammen aus der freien Natur. „Aber nicht einfach im Wald mitgenommen. Das darf man ja so nicht“, erklärt der Ummeraner. Er bekommt seine Bäume zum Beispiel von Bekannten, die keine Eichen- oder Kieferntriebe in ihrem Garten wollen. Oder er fragt die Besitzer, wenn er viel versprechende Pflanzen entdeckt. „Vor allem Triebe, die schon mal von Wild abgefressen wurden, können sich gut entwickeln.“

Denn für sie ist das Beschneiden der Krone nicht neu. „Das passiert zwei Jahre, nachdem ich Triebe eingepflanzt wurden. Dann nehme ich sie aus den Pflanztöpfen, beschneide die Wurzeln, setze sie in flache Schalen. Denn nur, wenn Krone und Wurzeln, also Nährstoffverbraucher und -lieferant, sich die Waage halten, gibt es gesunde Bonsai.“

Das erklärt auch die flachen Bonsai-Schalen, in denen sich Wurzeln nicht wie im Erdreich ungehindert ausbreiten können. „Eine handgefertigte Schale für asiatische Bäume kann 1000 Euro kosten“, so Gottschalk, der handelsübliches Material bevorzugt - passend zu den heimischen Bäumen.

ba

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