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Öl aus geborstener Leitung läuft auf Acker

Hankensbüttel Öl aus geborstener Leitung läuft auf Acker

Auf einem Acker südlich von Hankensbüttel ist in der Nacht zu Dienstag eine Ölleitung geborsten. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, konnte aber zunächst wenig ausrichten. Wegen Gasaustritts herrschte zudem Explosionsgefahr.

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Ölleitung geborsten: Die Feuerwehr rückte in der Nacht zu Dienstag zu einem ABC-Einsatz in der Gemarkung Hankensbüttel aus.

Quelle: Cagla Canidar

Hankensbüttel. In der Nacht zu Dienstag kam es an einer Nassölleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) im Bereich Hankensbüttel an der Kreisstraße 122 zu einem Ölaustritt. Öl drang aus einer Hauptsammelleitung für Nassöl am Betriebsgrundstück in der Elwerathstraße in Hankensbüttel an die Erdoberfläche und strömte vom Acker in einen Graben.

Alle verfügbaren Feuerwehrleute der Samtgemeinde rückten aus, konnten jedoch nichts gegen das ausströmende Öl im Untergrund ausrichten – zudem herrschte wegen Gasaustritts Explosionsgefahr. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und der Landkreis wurden noch in der Nacht gegen 22.45 Uhr informiert.

Mitarbeiter des LBEG sind zurzeit vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen und die laufenden Reinigungs- sowie Sanierungsarbeiten zu überwachen. Die Schadensursache wird derzeit ermittelt.

Das Unternehmen hat nach Feststellung des Schadens umgehend erste Maßnahmen eingeleitet. Ein Mitarbeiter der Betreiberfirma hat noch in der Nacht die betroffene Leitung außer Betrieb genommen. Nach ersten Schätzungen sind rund zehn Kubikmeter Nassöl ausgetreten. Durch den Austritt des Nassöls (Ölanteil zwei Prozent, der Rest ist salzhaltiges Lagerstättenwasser) wurde der Straßengraben auf einer Länge von etwa 150 Meter verunreinigt. Wasserführende Gräben oder Vorfluter sind nicht betroffen.

Der Betreiber hat die Reinigungsarbeiten bereits in Angriff genommen. Das Öl wurde aufgesaugt, die kontaminierte Oberfläche danach mit Ölbindemittel abgestreut. Zurzeit wird das verschmutzte Erdreich aufgenommen. Ein unabhängiger Sachverständiger begleitet die Sanierungsarbeiten. Wie groß der Schaden für die Umwelt ist, wird derzeit noch untersucht.

Von unserer Redaktion

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