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Nach neun Jahren Arbeit Dorfbuch präsentiert

Wesendorf: Viel Lob für Wilhelm Bindig Nach neun Jahren Arbeit Dorfbuch präsentiert

Neun Jahre intensive Arbeit liegen hinter den Autoren des Wesendorfer Dorfbuches: Sie recherchierten, führten Zeitzeugengespräche und schrieben die Geschichte des Ortes detailgetreu nieder. Jetzt wurde das Werk vor 300 Bürgern im Schützenhaus vorgestellt.

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Bürgermeister Holger Schulz (l.) überreichte Prof. Dr. Wolfgang Meibeyer, Sabine Neudeck, dem ehemaligen Kreisarchivar Eberhard Hempel, Lektorin Elisabeth Gräfe, Wilhelm Bindig und Walter Penshorn ein Dorfbuch. Wilhelm Bindig bekam für sein großartiges Engagement zudem noch einen Reisegutschein überreicht.

Quelle: Hans-Jürgen Ollech

Wesendorf. Bürgermeister Holger Schulz begrüßte neben vielen neugierigen Bürgern den Landtagsabgeordneten Tobias Heilmann (SPD), Samtgemeindebürgermeister Renè Weber, die zwölf Autoren, Lektorin Elisabeth Gräfe, Eberhard Hempel und Prof. Dr. Wolfgang Meibeyer sowie Hartmut Kaufmann und Karl-Heinz Düvel, die die Präsentation musikalisch umrahmten.

„Ich bin begeistert von dem großen Interesse“, sagte Schulz. Er zeigte sich von dem Inhalt des Dorfbuches sehr beeindruckt. Die Chronik sei ein Stück Heimat, dankte Schulz allen Beteiligten.

Wilhelm Bindig, ehemaliger Rektor der Haupt- und Realschule, war mit der Federführung betraut und ließ die Entstehung des Dorfbuches Revue passieren. Er beschrieb die einzelnen Kapitel des Dorfbuches und dankte vor allem den Autoren. Diese hätten großartige Detailarbeit geleistet und Gründlichkeit vor Schnelligkeit gestellt.

„Da ist dem Herrn Bindig ein großer Wurf gelungen“, sagte Siedlungsforscher Prof. Dr. Wolfgang Meibeyer und schilderte in einem humorvollen Vortrag die Entstehung des Dorfes. Dabei ging er auch auf die Namensgebung ein und ordnete sie Herzog Franz zu, der sich 1546 dazu wie folgt ausgedrückt haben soll: „Wes en dorp“. Was soviel wie „Das sei ein Dorf“ bedeute und übernommen worden sei.

Der ehemalige Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn referierte unter dem Titel „Stillstand ist Rückschritt“ über den Bau des Fliegerhorstes 1936, die Nachkriegszeit sowie die Schließung des Bundeswehrstandortes und die Zeit danach. Sabine Neudeck las schließlich eine kurze Geschichte über den „Abenteuerspielplatz Fliegerhorst“ vor.

Zum Schluss folgte der Verkauf des Dorfbuches. Es ist in sechs Kapitel mit 22 Einzelüberschriften gegliedert, mit 150 Bildern ausführlich illustriert und kann für 20 Euro auch im Rathaus erworben werden kann.

Von Hans-Jürgen Ollech

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