Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wesendorf Mit Blühstreifen gegen das Bienensterben
Gifhorn Wesendorf Mit Blühstreifen gegen das Bienensterben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:03 20.06.2018
Hilfe für die Bienen: Die Gemeinde Wahrenholz und die Schlepperfreunde legten gemeinsam einen Blühstreifen an. Quelle: Manfred Gades
Wahrenholz

Der Ausspruch „fleißiges Bienchen“ kommt nicht von ungefähr: Bienen sind klein, aber sie haben einen großen Einfluss auf das Ökosystem. Gerade deshalb kann das Bienensterben zu fatalen Folgen für Mensch und Umwelt führen. Denn Bienen erzeugen nicht nur leckeren Honig, sie bestäuben auch rund 80 Prozent der Pflanzen und sichern damit das Überleben von Bäumen, Blumen und Gräsern.

Pestizide und Futtermangel

Pestizide bedrohen die Bienen, und sie leiden unter Futtermangel. Letzterer entsteht dadurch, dass es immer mehr Monokulturen und weniger naturbelassene Landstriche gibt, die Wiesen oft schon vor der Blütezeit gemäht werden und auch die Blumenvielfalt in den Gärten durch Steinbedeckungen und Mähroboter zurückgeht. Dieser fatalen Entwicklung will eine Gruppe um den engagierten Wahrenholzer Bürgermeister Herbert Pieper entgegenwirken.

Es gibt in der Wahrenholzer Gemarkung genug Wirtschaftswege, die breit genug sind, um Blühstreifen anzulegen. Dankbar ist Bürgermeister Herbert Pieper bei der Aktion über die Unterstützung durch den Verein Schlepperfreunde Wahrenholz und Umgebung. Deren Vorsitzender Olaf Balke war sofort von der Idee begeistert und bot spontan Hilfe an.

100 Jahre alter Kalkstreuer im Einsatz

Daniel Meinecke fräste den Grünstreifen, Balke spannte hat seinen 50-jährigen Deutz D50S vor einen 100 Jahre alten Kalkstreuer und brachte die Blühsaat auf. „Das ist zunächst ein Versuch“, so Balke, „wir wissen noch nicht, ob die gewählte Saat für den Boden geeignet ist.“

Wenn die Saat aufgeht, sollen weitere Gemeindefläche bienenfreundlich begrünt werden. Bürgermeister Pieper hofft, dass sich Landwirte und Privatleute an weiteren Aktivitäten beteiligen. Die Gemeinde bietet dafür Hilfe an.

Von unserer Redaktion

Wird auf einer Weide ein Nutztier gerissen, wird meist zuerst ein Wolf als Übeltäter vermutet. In Stüde ist er als Verursacher inzwischen auch für einen Riss Anfang April nachgewiesen, in Wittingen für einen Riss Mitte Februar allerdings ausgeschlossen. Vier weitere Vorfälle aus diesem Jahr aus der nördlichen Hälfte des Landkreises sind noch in Bearbeitung.

22.06.2018

Zu einem Zusammenstoß ist es am Dienstagmorgen um 7.30 Uhr auf der Teichgutkreuzung gekommen, ein 20-jähriger Wesendorfer wurde dabei leicht verletzt, wie Polizeisprecherin Manuela Hahne mitteilte.

19.06.2018

Zum Einstieg einfach mal ordentlich drauflos trommeln: Der Trommelworkshop der Landfrauen in Zahrenholz war nicht zu überhören – zwischendurch gab es aber auch Momente der Stille.

18.06.2018