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Kriegsende: NDR filmt in Groß Oesingen

Groß Oesingen Kriegsende: NDR filmt in Groß Oesingen

Zahrenholz/Groß Oesingen. Im Dritten Reich hat der ganze Ort den Juden Julius Katz vor den Nazis beschützt. Jetzt ist das dem NDR einen Beitrag wert. Am Dienstag wurde dafür gedreht.

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70 Jahre Kriegsende: Autor Peter Jagla (r.) interviewte gestern für eine NDR-Serie Heinrich Müller (2.v.r.) zur Geschichte des Oesinger Juden Julius Katz.

Quelle: Thorsten Behrens

Vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Der NDR würdigt das mit einer Serie, in der von damaligen Ereignissen berichtet wird. Auch die Geschichte des Juden Julius Katz, der von den Groß Oesingern beschützt wurde, wird ein Betrag sein. Am Dienstag filmte ein Team vor Ort.

Für die Reihe „Hallo Niedersachsen“ hatten die NDR-Mitarbeiter Themen zum Kriegsende gesammelt, erklärte Peter Jagla, Autor der Geschichte aus Groß Oesingen. Mehrere Autoren arbeiten an den verschiedenen Themen, die in loser Folge im Rahmen von „Hallo Niedersachsen“ gezeigt werden.

Das NDR-Dreierteam ließ den Zeitzeugen Heinrich Müller an Stationen aus dem Leben von Julius Katz über dessen Geschichte erzählen: Müllers Elternhaus in Zahrenholz, das Wohnhaus von Katz in Groß Oesingen, der Oesinger Friedhof, auf dem Katz begraben liegt.

„Geschichte muss man aufarbeiten“, sagte Müller, der sofort zugestimmt hatte, als der NDR bei ihm angerufen hatte.

Vor dem Fernsehdreh hatte es bereits Rundfunkaufnahmen gegeben, die auf Radio Niedersachsen gesendet werden sollen. Auch Zeitzeuge Hans-Heinrich Heine war eingebunden, außerdem Jürgen Rohde, der ein Theaterstück über Katz geschrieben sowie die Ereignisse von damals in einem Buch verarbeitet hat.

Wann der Oesinger Bericht ausgestrahlt wird, ist noch offen. „Die Amerikaner haben den Ort am 13. April erreicht. Möglich, dass der Beitrag dann läuft, sicher sagen lässt sich das aus Gründen der Tagesaktualität aber nicht“, so Jagla.

ba

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