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Knesebeck trauert um totes Baby

Gedenkgottesdienst soll stattfinden Knesebeck trauert um totes Baby

Das bei Knesebeck tot gefundene unbekannte Baby wird kommenden Mittwoch auf dem Knesebecker Friedhof beerdigt. Vorher, am Samstagnachmittag, wird es in der Kapelle am Friedhof einen Gedenkgottesdienst geben. Pastorin Christina vom Brocke und die Kirchengemeinde reagieren damit nicht nur auf die große Betroffenheit im Ort.

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Die Trauer ist groß nach dem Fund des toten Babys: In Knesebeck finden ein Gedenkgottesdienst sowie eine Beerdigungsfeier statt.

Quelle: Lea Rebuschat

Knesebeck. Anteilnahme dort, wo Müllsammler die Tüte mit der Babyleiche gefunden hatten: Daniel Bartels steht sichtlich bewegt vor dem Reisig- und Komposthaufen am Schleichweg zwischen Knesebeck und Vorhop, während seine Frau Katharina ein Plüschtier und eine Kerze abstellt. „Das war die erste Idee, die wir gleich hatten“, sagt das Paar, das drei Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren hat.

Das ganze Dorf ist fassungslos, sagt Pastorin Christina vom Brocke. „Wir sind sehr entsetzt und betroffen.“ Schnell war der Seelsorgerin klar: „Wir müssen etwas anbieten.“ Deshalb gibt es am Samstag ab 15 Uhr den Gedenkgottesdienst unter dem Motto „Du bist nicht vergessen“. Der Violinist Roger Burmeister wird spielen, dazu wird ein Gemälde von Natascha Engst-Wrede präsentiert. „Wir wollen würdig Abschied nehmen von einem Menschenleben“, sagt vom Brocke.

Inzwischen stehe deshalb auch der Beerdigungstermin fest: Mittwoch, 15. März, 13 Uhr. Der Sarg mit der Babyleiche werde neben den Pastorengräbern beigesetzt. „Wir haben einen besonderen Platz gewählt.“ Dort könnten Interessierte Kerzen, Teddys und Blumen platzieren. Beide Gottesdienste sind öffentlich. Die Beerdigungskosten trägt die Stadt Wittingen.

Derweil zeigt die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei über Facebook und mit Flugblättern unter anderem in den Linienbussen (AZ berichtete) erste Wirkung. „Wir haben zahlreiche Hinweise, denen wir nachgehen“, sagt der Gifhorner Polizeisprecher Thomas Reuter.

Einige seien vielversprechend, müssten aber nachgeprüft werden. „Das dauert seine Zeit.“ Von einer heißen Spur konnte er jedoch noch nicht berichten. Immerhin: „Wir haben auf Facebook 40.000 Zugriffe. Das ist grandios.“

rtm

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