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Immer weniger Schüler an Oberschule: Politik diskutiert über Investitionen

Wesendorf Immer weniger Schüler an Oberschule: Politik diskutiert über Investitionen

Sinkende Schülerzahlen an der Oberschule Wesendorf lassen bei der Politik die Alarmglocken läuten: Der Ruf nach einem Gesamtkonzept des Gifhorner Landkreises wird lauter.

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Wesendorf: Angesichts sinkender Schülerzahlen an der Oberschule will die Politik die Höhe der Investitionen im Auge behalten.

Quelle: Kristoffer Finn

Wesendorf. Grundsätzlich unterstützen die Politiker in der Samtgemeinde Investitionen in die Schulen - angesichts der prognostizierten Schülerzahlen für die Oberschule Wesendorf wird aber der Ruf lauter, die Entwicklung im Auge zu behalten und ein Gesamtkonzept vom Landkreis einzufordern.

Unter anderem sollen in die Medienausstattung der Oberschule bis 2019 rund 220.000 Euro investiert werden. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Oberschüler nach einer Ermittlung der Verwaltung von derzeit 428 auf 288 im Schuljahr 2022/2023 ab. Anlass für Rüdiger Krafft von der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat, die Zahlen im Auge zu behalten. „Stehen die eingesetzten Mittel langfristig im Verhältnis zu den Schülerzahlen?“, fragt er und fordert einen „Plan B, falls es der Samtgemeinde finanziell einmal schlechter gehen sollte.“

„Der Rückgang der Schülerzahlen ist ein generelles Problem von Oberschulen, die in Konkurrenz zu einer IGS stehen“, erklärt Samtgemeindebürgermeister René Weber. An der Qualität der Wesendorfer Oberschule liege dieser Rückgang nicht, betont er. Im kommenden Schuljahr werden demnach wohl 39 der insgesamt 146 künftigen Fünftklässler aus den drei Grundschulen der Samtgemeinde zu einer IGS wechseln, aber nur 37 zur Oberschule Wesendorf. Weitere 55 haben sich für ein Gymnasium entschieden, 15 für andere Schulformen.

Tobias Heilmann (SPD) hält die Investitionen für wichtig, um die Oberschule attraktiv zu halten. Und Herbert Pieper (CDU) sieht den Landkreis in der Pflicht: „Wir haben eine Schule vor Ort, fahren aber die Schüler durch den halben Landkreis. Wir brauchen ein vernünftiges Schulentwicklungskonzept.“

ba

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