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Hohe Hürden für das Multifunktionsfeld

Wesendorf Hohe Hürden für das Multifunktionsfeld

Wesendorf. Das rund 80.000 Euro teure Multifunktionsfeld, das die Gemeinde Wesendorf im Bereich des Stadions bauen möchte, lässt sich laut Gemeindedirektor Holger Schulz nicht so einfach realisieren wie erhofft.

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Hohe Hürden für das geplante Multifunktionsfeld: Der Landkreis fordert ein Schalllgutachten für die Anlage am Sportgelände des WSC.

Dem Bauausschuss der Gemeinde legte Schulz die Probleme dar. So sei der Bauantrag gestellt worden, und in diesem Rahmen habe der Landkreis Gifhorn Forderungen erhoben: zwei Stellplätze, eine Nutzung nur in der Zeit von 8 bis 20 Uhr, eine Statik für die vier Meter hohe Zaunanlage, der Eintrag von Baulasten in Bezug auf die Nachbarn. „Diese Punkte konnten in Gesprächen ausgeräumt werden“, so Schulz.

Nicht ausgeräumt werden konnte aber die Forderung nach einem Schallgutachten. Der Grund: Das Multifunktionsfeld in Einheit mit dem benachbarten Sportgelände des WSC gelte nicht mehr als Freizeitanlage, sondern als Sportanlage. Außerdem liegt der aktuell geplante Standort nur 35 Meter von der Wohnbebauung entfernt.

„Wir könnten eine Schallschutzwand bauen, aber wie sieht das aus? Wir könnten das Feld in den Bereich des D-Platzes verlegen, dann hätten wir 70 bis 100 Meter Abstand zur Wohnbebauung - ein Schallgutachten bräuchten wir trotzdem“, sagte Schulz. Auch bei einer Verlegung auf den Spielplatz Parkstraße wäre ein Gutachten erforderlich: „Da haben wir die gleichen Probleme wie am derzeitigen Standort“, sagte der Gemeindedirektor. „Ich denke, wir sollten den Bauantrag nicht zurück ziehen, sondern ein Schallgutachten für den D-Platz in Auftrag geben. Außerdem müsste der Gemeinderat den neuen Standort festlegen.“

ba

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