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Wesendorf Henning Sußebach erzählt von Deutschlandreise
Gifhorn Wesendorf Henning Sußebach erzählt von Deutschlandreise
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00:16 23.07.2017
Lesesommer in Steinhorst: Henning Sußebach nahm das Publikum mit auf die Reise durch Deutschland. Quelle: Marion Schuckart
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Steinhorst

„Verblüffend vielen Gesichtern“ sah sich der Journalist und Autor Henning Sußebach bei seiner Lesung „Deutschland ab vom Wege“ beim Lesesommer Steinhorst gegenüber.

Sußebach nahm das Publikum mit auf eine außergewöhnliche Unternehmung: Zu Fuß und unter konsequenter Vermeidung asphaltierter Wege durchquerte er in 50 Tagen Deutschland von Nord nach Süd. Die „federleichte High-Tech-Ausrüstung“ brachte es doch auf 15 Kilogramm, für Lebensmittel oder gar Kochgeschirr war da kein Platz. Supermärkte und Tankstellenshops waren auf ihren Asphaltinseln unerreichbar. Früchte am Wegesrand und viele Proviantgeschenke unterwegs mussten für die Versorgung reichen. Das Fazit: „Deutschland ist ein sehr freundliches Land“.

Die Wanderung veränderte. Schon am ersten Tag fühlte sich Sußebach vom Vertrauten entfremdet. In der Gedankensprache tauchten längst verstaubte Wörter wie „lieblich, „unwegsam“ und „erhebend“ aus der Versenkung auf.

Die Begegnungen ganz und gar außerhalb seiner städtischen Lebenswelt mit ähnlichen Menschen in ähnlichem Umfeld sind das eigentliche Thema von Sußebachs Buch. Er hörte zu bei den vielen Einladungen unterwegs, dem AfD-Wähler, der sich abgehängt fühlt, dem 14-jährigen Bauernjungen mit großer allein zu tragender Verantwortung, dem Schlachter, der von den Beschlüssen der Politik existenziell betroffen ist. Sußebach stellte fest, dass große Ziele in der Stadt leicht beschlossen werden können, die Konsequenzen jedoch viel direkter auf dem Land getragen werden müssen. „Die Stadt ist auch der beste Platz für Selbstbetrug und Selbstgerechtigkeit“ fasste Sußebach zusammen.

Die vielen Fragen im Anschluss an die Lesung machten deutlich, wie neugierig Sußebach auf seine Erlebnisse gemacht hat.

Von Marion Schuckart

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