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Wesendorf Heinrich Müller ist Experte für Kultur und Heidelandschaft
Gifhorn Wesendorf Heinrich Müller ist Experte für Kultur und Heidelandschaft
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01:06 13.08.2016
Führungen durch die Heide: Kultur- und Landschaftsführer Heinrich Müller (l.) gibt viel Wissenswertes an die Teilnehmer weiter. Quelle: Thorsten Behrens
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„Ich bin gerne mit Menschen zusammen“, sagt der frühere Landwirt, der seinen Hof 1990 aufgab. „Und ich habe mich immer schon leidenschaftlich für die Heide interessiert.“ Als die Kreisvolkshochschule den ersten Kursus für Kultur- und Landschaftsführer anbot, war er dabei. „Da saßen lauter Neulinge, ich hatte viel mehr Vorwissen“, übernahm Müller im zweiten Quartal die Position eines Ko-Referenten und behielt diese künftig bei.

Was ihn nach wie vor amüsiert, ist der Versuch einiger Touristen, dem Heiligen Hain mystische Kräfte anzudichten. „Ich werde öfter gefragt, ob eine Wanderung bei Vollmond nicht doch Heilkräfte freisetzt.“ Vielleicht wegen des Namens. Dabei hat der einen ganz profanen Ursprung: 1910 malte ein Hamburger Betzhorns Schafstall und nannte das Bild „Heiliger Hain“.

Was den Zahrenholzer besonders freut: „Bei den Heidewanderungen sind viele Leute zwischen 40 und 60 Jahren dabei - und Kinder.“ Urlauber aus ganz Deutschland, die in der Heide Ferien machen, begleiten ihn.

Seine Tätigkeit beschränkt sich nicht auf den Heiligen Hain: „Ich war mit Busunternehmen im ganzen norddeutschen Raum unterwegs.“ Er vermutet, dass seine Führungen deshalb auf so positive Resonanz stoßen, „weil ich die Leute nicht mit Zahlen bombardiere. Ich will in Dialog treten.“ Da kann es passieren, dass seine Gruppe mitten in der Stadt wächst: „Die Leute waren eigentlich bei einer anderen Führerung und haben sich uns einfach angeschlosssen“, erinnert sich Müller an eine Situation in Celle. Mit einem Trick schüttelte er die Irrläufer ab: „Ich bin in einer Nebengasse verschwunden.“

tru

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