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Harald Kaufmann wandert in Nijmegen mit

Wesendorfer zum 13. Mal beim Vier-Tage-Marsch Harald Kaufmann wandert in Nijmegen mit

Wandern ist für den Wesendorfer Hartmut Kaufmann mehr als eine Freizeitbeschäftigung. Mit seinen Touren setzt sich der 69-Jährige auch immer das Ziel, etwas nicht Alltägliches anzugehen und dann auch durchzustehen. Jetzt nahm er an den Vierdaagse in Nijmegen teil – zum 13. Mal.

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Zum 13. Mal beim Nijmegen-Marsch dabei: Hartmut Kaufmann aus Wesendorf war einer von 42.036 Startern, die die viertägige Strapaze in Holland auf sich nahmen.

Quelle: privat

Wesendorf. Unbekannt sind die Vierdaagse von Nijmegen – die Vier-Tage-Märsche – den Gifhornern nicht. Seit 60 Jahren verabschiedet sich die daran teilnehmende Bundeswehrdelegation mit dem Gifhorn-Tag zu diesem Ereignis.

Immer wieder dabei in den Niederlanden ist auch Hartmut Kaufmann, neunmal war er als militärischer Teilnehmer am Start, viermal als Zivilist. Und er betont: „Es wird nicht meine letzte Teilnahme gewesen sein. Dafür ist die Anziehungskraft einfach zu groß. Solche Herausforderung sucht jeder Wanderer.“

Diese Anziehungskraft ließ in diesem Jahr zur bereits 101. Auflage 42.036 Menschen aus mehr als 50 Nationen an den Start gehen. Am Ende der vier Marschtage erreichten 38.409 das Ziel. Einer von ihnen war Kaufmann, der als Belohnung für die Mühe einen niederländischen Orden erhielt, gestiftet vom Königshaus.

Strecken von 30, 40 oder 50 Kilometern gibt es bei den Vierdaagse. Kinder ab zwölf Jahren dürfen auf der 30-Kilometer-Strecke teilnehmen, es sind viele Senioren dabei – in diesem Jahr starteten beispielsweise vier Personen im Alter von mehr als 90 Jahren.

„Solche Strecken sind eine deutliche Herausforderung, die geht man nicht mal ebenso. Und das vier Tage hintereinander, egal ob bei Hitze oder Regen. Das erfordert Elan, den Willen zu einer solchen Leistung, gute Vorbereitung, zweckmäßiges Schuhwerk und Durchhaltevermögen.“

Die Anziehungskraft der Vierdaages erklärt Kaufmann so: „Man wandert in einem Strom von Menschen, die alle das gleiche Ziel haben, die Herausforderung zu meistern. Und die Eindrücke vom vierten Tag sind einfach gewaltig. Beim Einmarsch in das Stadtzentrum säumen auf den letzten Kilometern bis zu eine Million Zuschauer die Wegstrecke. Als Wanderer wird man mit einem unglaublichen Enthusiasmus, großer Euphorie und lauter Musik die letzten Kilometer förmlich in das Ziel getragen. Das muss man einfach selbst einmal erlebt haben.“

Von Thorsten Behrens

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