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Hähnchenmäster kritisieren Regulation durch Politik

Erzeugergemeinschaft in Zahrenholz Hähnchenmäster kritisieren Regulation durch Politik

So richtig glücklich sind die Hähnchenmäster der Erzeugergemeinschaft Niedersachsen Ost nicht mit der Politik aus Hannover. Vorsitzender Rainer Wendt merkte nach einem Vortrag des Staatssekretärs Horst Schörshusen aus dem Landwirtschaftsministerium heute in Zahrenholz kritisch an, er habe sich schon ein paar Aussagen zum Thema Wettbewerbsfähigkeit gewünscht.

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Besuch aus Hannover: Staatssekretär Horst Schörshusen (r.) sprach heute bei der Erzeugergemeinschaft Niedersachsen Ost der Hähnchenmastbetriebe.

Quelle: Christina Rudert

Zahrenholz. „Hier sitzen Unternehmer aus landwirtschaftlichen Familien, die unter Begrenzungen in Form politischer Hürden leiden.“ Wachstum, das zur Sicherung des Betriebes unumgänglich sei, werde durch Regulation eingeschränkt.

Schörhusen hatte zuvor von den Hähnchenmästern eine Vision zum Thema Nachhaltigkeit gefordert: „Das betrifft zum Beispiel das Thema artgerechte Haltung.“ Er nannte Beschäftigungsangebote für Hühner auch in konventioneller Massentierhaltung ebenso als Beispiel wie eine Diskussion über Gruppengrößen für den Wohlfühlfaktor der Tiere.

Geflügelmäster hätten mit einem schlechten Image zu leiden, stellte Chrstiane von Alemann vom Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft fest. Dabei habe eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung ergeben, dass Deutschland deutlich über EU-Standards liege. „Aber gut sein reicht nicht, wir müssen besser werden“, benannte sie die Erwartung. Dialog und Offenheit seien wichtig. Transparenz gehöre ebenfalls dazu, betonte Wendt: „Wir müssen uns stärker öffnen und die Realität zeigen, die nichts mit einer Bullerbü-Atmosphäre zu tun hat.“

Die Erzeugergemeinschaft, zu der 25 Betriebe zwischen Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Celle, Gifhorn und der Region Hannover gehören, hatte am Vormittag ihren Vorstand um Rainer Wendt, seinen Stellvertreter Jens Lührs und den Schrift- und Rechnungsführer Andreas Kamann in den Ämtern bestätigt.

tru

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