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Großbrand zerstört Wohn- und Geschäftshaus

Ermittlungen zur Brandursache angelaufen Großbrand zerstört Wohn- und Geschäftshaus

Feuer in Wittingens Innenstadt: In der Nacht zu Donnerstag geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Wohn- und Geschäftshaus in der Langen Straße in Brand. Menschen, die sich darin befanden, konnten sich selbst retten, Nachbarhäuser wurden evakuiert. Das Gebäude brannte komplett nieder, angrenzende Häuser wurden beschädigt.

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19 Feuerwehren im Einsatz: In der Wittinger Innenstadt ist in der Nacht zu Donnerstag ein Wohn- und Geschäftshaus in Brand geraten.

Quelle: Pressestelle Kreis-Feuerwehr

Wittingen. Um vier Uhr löste der Alarm aus. Ein Wohn- und Geschäftshaus in der Langen Straße, in dem sich ein Einzelhandels-, ein Gastronomie- und ein Hotelbetrieb befinden, brannte. Der Feuerwehr schlugen massive Flammen, die weithin sichtbar waren, entgegen. Wegen der engen Bebauung in der Wittinger Innenstadt galt es, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. "Darauf lag unsere Priorität", sagte Wittingens Ortsbrandmeister Torsten Bötticher, der auch die Einsatzleitung übernahm. Zudem wurde sofort die Einsatzstufe erhöht, weitere Feuerwehren wurden nachalarmiert.

In Wittingen brannte in der Nacht zu Donnerstag ein Wohn- und Geschäftshaus.

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19 Feuerwehren mit etwa 150 Einsatzkräften und zwei Drehleitern waren im Einsatz, darunter auch die Gifhorner Feuerwehr. Hinzu kamen Kräfte von DRK, SEG, Polizei und Feuerwehrtechnischer Zentrale, so dass insgesamt etwa 200 Einsatzkräfte vor Ort waren. Die Wittinger Innenstadt und die Bundesstraße 244 wurden gesperrt, um die Wasserversorgung sicher zu stellen. Dafür wurden mehrere Entnahmestellen eingerichtet, bis zu 4000 Liter pro Minute wurden zum Einsatzort befördert, der Brand in mehrere Abschnitte unterteilt.

Während der Löscharbeiten stürzte das Flachdach im hinteren Gebäudeteil komplett ein und lag auf dem Brandherd. Es musste aufgeschnitten werden, um die darunter liegenden Glutnester zu löschen. Dabei kam auch ein Mini-Bagger zum Einsatz. Das Dach konnte nur unter schwerem Atemschutz zerlegt werden. "Eine schweißtreibende Sache", so der Einsatzleiter. Durch das Feuer wurden laut Polizei auch die direkt angrenzenden Häuser beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen konnte jedoch verhindert werden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden alle Wittinger per Radiodurchsage aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Im nahe gelegenen Krankenhaus wurde sogar die Lüftungsanlage ausgeschaltet, damit der Rauch nicht ins Gebäude zog.

Die Schnelle Einsatzgruppe des DRK (SEG) war mit 25 Leuten im Einsatz. „Nach ersten Meldungen sollte es in einem Hotelbetrieb brennen, es war unklar, wie viele Personen noch zu retten sind“, so Kreisbereitsschaftsleiter Björn Knigge. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich aber schon alle Bewohner eigenständig und unverletzt aus dem Gebäude befreit. Die SEG übernahm die Betreuung der geschockten Personen. Außerdem übernahm sie die Versorgung der Einsatzkräfte und baute ein Wärmezelt für die durchnässten Atemschutzgeräteträger auf. Wittinger Betriebe spendeten Getränke und belegte Brote für die Einsatzkräfte, ein Sanitärbetrieb stellte seinen Parkplatz zur Verfügung. "Das ist keine Selbstverständlichkeit", sagte Björn Knigge.

Das Gebäude brannte komplett nieder, Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Schadenshöhe liegt laut Polizei bei 300.000 Euro. Zur Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen. Brandermittler waren vor Ort, die Ermittlungen dauern an.

alb

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