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Genug Betreuungsplätze dank Übergangslösungen

Bereisung des Schul- und Kindergartenausschusses Wesendorf Genug Betreuungsplätze dank Übergangslösungen

Bei einer Bereisung durch die Samtgemeinde Wesendorf sah sich der Schul- und Kindergartenausschuss zahlreiche Einrichtungen an. Es ging um genügend Betreuungsplätze für Kindergarten- und Krippenkinder, aber auch um das Dauerproblem des Vandalismus rings um die Oberschule Wesendorf.

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Viel Platz, aber nur eine Übergangslösung: Der Schul- und Kindergartenausschuss sah sich die Räume in der Oberschule an, in denen demnächst eine Kindergartengruppe untergebracht wird.

Quelle: Christina Rudert

Wesendorf. „Montags müssen unsere Schüler eine Menge Müll und Scherben wegräumen, für die sie nicht verantwortlich sind“, berichtete Katja Wölfer, kommissarische Leiterin der Oberschule Wesendorf, dem Schul- und Kindergartenausschuss am Donnerstag. Das gelte auch für die Grundschule, ergänzte deren Schulleiter Jörg Bratz, der Wahrenholzer Rektor Heiko Winkelmann nickte ebenfalls.

Samtgemeindebürgermeister René Weber berichtete von Plänen, die OBS einzuzäunen und eine Kameraüberwachung zu installieren. Kameras wünschten sich auch Bratz und Winkelmann.

Aus dem Fuhrenmoor zieht zum 1. Januar eine Kindergartengruppe in die OBS, weil in der Kita eine dritte Krippengruppe eingerichtet wird. „Die Gruppe in der OBS wird dann betreut von der DRK-Kita Lerchenberg, weil die näher und auch noch nicht so groß ist“, informierte DRK-Fachbereichsleiterin Karin Single den Ausschuss, der sich die Räume ansah. Die Landesschulbehörde hat zunächst für ein halbes Jahr eine Betriebsgenehmigung erteilt.

An vielen Stellen hat die Samtgemeinde wie in der OBS Übergangslösungen geschaffen. In Groß Oesingen ist der nächste Anbau geplant, je eine Kita- und Krippengruppe. „Dann ist unser Außengelände aber ausgereizt“, stellte Einrichtungsleiterin Marion Tetzlaff fest. Eine Kitagruppe ist schon ins Gemeindehaus ausgelagert, die Betriebsgenehmigung gilt für ein Jahr.

„Wir haben ganz schön rotiert, um alle Bedarfe zu erfüllen“, so Weber. „Dafür haben wir jetzt ein bisschen Luft.“ Das gilt auch für den im Etat vorgesehenen Zuschuss, der von 1,6 auf 2,4 Millionen Euro steigt. „Es ist nicht klar, ob wir das Geld wirklich komplett brauchen, aber so haben wir Luft“, erklärte Weber. Der Ausschuss folgte der Verwaltungsempfehlung und nahm auch einen Antrag von Ernst Schreiber (FDP) an, die privaten Kindertagespflegepersonen mit 10.000 Euro zu unterstützen. „Die elf Tagespflegepersonen in der Samtgemeinde betreuen 40 Prozent der Kinder zwischen null und drei Jahren“, so Schreiber.

Von Christina Rudert

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