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Gemeinderat: Einwand gegen Windkraft-Plan

Wesendorf Gemeinderat: Einwand gegen Windkraft-Plan

Wesendorf. Der Gemeinderat hat sich während seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit dem Thema Windkraft befasst.

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Thema Windkraft: Der Wesendorfer Gemeinderat hat einen Einwand gegen die aktuellen Pläne des Zweckverbands Großraum Braunschweig zur Ausweisung von Potentialflächen beschlossen.

Der erste Änderungsentwurf des Zweckverbands Großraum Braunschweig zur Windenergienutzung ist vom Tisch. 1800 Stellungnahmen mit 10.700 Einzelhinweisen sind eingegangen. Derzeit wird über den zweiten Entwurf diskutiert. Der Wesendorfer Gemeinderat hat dazu in seiner Sitzung am Dienstag eine Stellungnahme gegen die neuen Pläne beschlossen - denn die Gemeinde sieht sich durch sie in ihrer Siedlungsentwicklung massiv eingeschränkt.

Einschränkungen gab es allerdings auch bei den Hoffnungen um die Wirksamkeit der Einwendung der Gemeinde. „Diese Punkte haben wir so beim ersten Entwurf nicht vorgebracht, damit darf der Zweckverband sie jetzt ignorieren. Zudem interessiert den ZGB unsere Siedlungsentwicklung nicht, im Gegenteil müssen wir unsere Bauleitplanung auf die Vorgaben des ZGB abstimmen“, machte Gemeindedirektor Holger Schulz deutlich. Dennoch sollte die Gemeinde sich äußern, so Schulz: „Vielleicht können wir ja doch noch einwirken.“

Einwände gibt es vor allem gegen eine Ausweitung der bereits bestehenden Fläche zwischen Westerholz und Wahrenholz südlich der L 286, da dort Abstände von 500 Metern zu Einzelhäusern sowie von 1000 Metern zur Siedlungsbebaung nicht eingehalten würden.

Die nördlich der L 286 ausgewiesene Fläche wurde nach Ansicht der Gemeinde als Rastfläche für Kraniche nicht ausreichend gewürdigt. Außerdem verhindert sie durch die geforderten Mindestabstände zur Wohnbebaung eine Siedlungsentwicklung von Wesendorf und Wahrenholz, die in andere Richtungen aus anderen Gründen kaum noch wachsen können.

Der Gemeinderat hat sich auch mit folgenden Themen befasst:

  • Für die Reinigung des Sanitärbereichs des Bauhofs der Gemeinde soll eine geringfügig Beschäftigte eingestellt werden. Die Stelle soll ausgeschrieben werden.
  • Nach dem Bauausschuss hat auch der Rat einem Vertrag über einen Flächenpool für Ausgleichsmaßnahmen zugestimmt (AZ berichtete).
  • Die Gemeinde hat 5621 Einwohner (Stand 29. Februar).
  • In Sachen Breitband wurde in Wesendorf diskutiert, ob sich die Gemeinde einer Initiative von Samtgemeinde und Landkreis anschließen oder eigene Wege beschreiten soll, um flächendeckend schnelles Internet zu realisieren (AZ berichtete). Der Verwaltungsausschuss legte der Gemeinde nahe, der Initiative beizutreten.
  • Die neue Junge Garde der Schützengesellschaft soll für den Kauf von Westen ein Drittel der Kosten erhalten, maximal 500 Euro. Der gleiche Beschluss wurde auch für den Frauenchor gefasst.

ba

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