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Gemeinde will Gebäude für Arztpraxis kaufen

Wahrenholz: Rat gibt 200.000 Euro frei Gemeinde will Gebäude für Arztpraxis kaufen

Der Gemeinderat hat während seiner Sitzung am Mittwoch dem ersten Schritt für die Ansiedlung einer Arztpraxis in der Ortsmitte zugestimmt.

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Immobilienkauf: Der Gemeinderat hat dem ersten Schritt für eine Arztpraxisansiedlung zugestimmt.
 

Quelle: dpa

Wahrenholz.  Die Lokalpolitiker stimmten – mit einer Enthaltung – dem Kauf einer Immobilie in der Hauptstraße für 200.000 Euro zu, in der die Arztpraxis einziehen soll. Mit dieser Immobilie will die Gemeinde die Basis dafür schaffen, einen Allgemeinmediziner nach Wahrenholz holen zu können.

Der Kauf der Immobilie findet unter dem Vorbehalt statt, dass die Gemeinde eine Förderung im Rahmen der Dorferneuerung für das Gesamtprojekt bekommt. Daher stimmte der Gemeinderat – ebenfalls mit einer Enthaltung – auch dafür, diesen Antrag zu stellen. Der Antrag wird auf insgesamt 481.000 Euro lauten, enthalten sind darin der Umbau beziehungsweise Teilneubau der Immobilie, 18.500 Euro Planungskosten und 70.000 Euro für den Teilabriss eines ungeeigneten Gebäudeteils.

Die Dorferneuerung in Wahrenholz kommt insgesamt in Schwung. Neben den Projekten der Gemeinde (AZ berichtete mehrfach) wurden bisher 20 Anträge von Privatleuten bearbeitet mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 2.366.500 Euro. Der Förderanteil liegt bei rund 720.000 Euro.

Der Gemeinderat befasste sich außerdem mit der Straßenausbaubeitragssatzung. Bisher zahlen bei Neuausbau Anlieger 60 Prozent und die Gemeinde 40 Prozent. Künftig wird aber außerorts zwischen Straßen mit vorwiegendem Anliegerverkehr (Anlieger dann 60 Prozent) und vorwiegendem Durchgangsverkehr (Anlieger dann 25 Prozent) unterschieden. Andreas Manthey (UfW) fand viel Zustimmung mit seinem Vorschlag, langfristig zu überdenken, ob die Gemeinde die Kosten nicht ganz übernehmen könnte, um Diskussionen mit Anliegern zu vermeiden. Die Gegenfinanzierung könnte nach der Idee einiger Ratsmitglieder über eine Anpassung der Grundsteuern erfolgen. Vor einer Entscheidung sollen die beiden Varianten aber erst einmal durchgerechnet werden.

Von Thorsten Behrens

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