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Gebühren für Feuerwehreinsätze sollen steigen

Wesendorf Gebühren für Feuerwehreinsätze sollen steigen

Wer versehentlich oder absichtlich Einsätze der Feuerwehren in der Samtgemeinde Wesendorf verursacht, muss dafür auch aufkommen. Die Gebühren für einige Einsätze sollen künftig steigen.

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Freiwillige Feuerwehren: Der Feuerschutzausschuss hat über die Gebühren für Einsätze beraten.

Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)

Wesendorf. Die Freiwilligen Feuerwehren retten Menschenleben, löschen Brände, helfen nach Unfällen. Für die Betroffenen sind diese Leistungen der ehrenamtlichen Brandschützer kostenfrei. Doch auch zu mutwillig ausgelösten Fehlalarmen, Brandstiftungen oder fahrlässig produzierten Ölspuren rücken die Kräfte aus – und dies wird den Verursachern in Rechnung gestellt. Über diese Gebühren hat der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde am Mittwoch beraten und dem Samtgemeinderat eine Erhöhung empfohlen.

Seit 2014 sind die Berechnungsgrundlagen in allen Positionen gestiegen, und zwar um mehr als zehn Prozent. Das macht einem Samtgemeinderatsbeschluss zufolge eine Anpassung der Gebühren notwendig. Allerdings gibt es zwei Punkte, die sich kostenmindernd auf eine mögliche Rechnung für Verursacher auswirken: Grundsätzlich werden nur 75 Prozent der Kosten abgerechnet, 25 Prozent dienen laut Verwaltungsvorlage der Wahrung des öffentlichen Interesses. Und es werden im Einsatzfall zwar möglichst viele Kräfte ausrücken, letztlich aber nur die abgerechnet, die für die Abarbeitung des Einsatzes wirklich notwendig waren.

In die Gebühren fließen beispielsweise beim Personaleinsatz auch die Kosten für die Ausrüstung der Feuerwehrleute mit ein, erklärte Ordnungsamtsleiterin Marion Gieselmann. Und laut Samtgemeindebürgermeister René Weber kommt hier auch der Verdienstausfall zum Tragen, den die Samtgemeinde an Firmen zahlt, wenn Mitarbeiter als Feuerwehrleute zu einem Einsatz ausrücken – und der Verdienstausfall, wenn diese nach einem abgeschlossenen Einsatz wegen nachfolgender Ruhezeiten nicht arbeiten können. Und: Je neuer und teurer ein Fahrzeug ist, desto höher ist sein Gebührenanteil.

Insgesamt steigen die Gebühren zwischen 6,71 und 149,83 Prozent – je nach Bereich. Pro Einsatzkraft werden künftig stündlich 44,62 Euro abgerechnet (plus 38,05 Prozent), der Einsatzleitwagen kostet jetzt 167,39 Euro je Stunde (plus 62,83 Prozent), das Löschgruppenfahrzeug 330,29 Euro (plus 6,71 Prozent), das Tanklöschfahrzeug 338,04 Euro (plus 39,45 Prozent).

Von Thorsten Behrens

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