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Galloway-Rinder: Hinweise auf Wolf mehren sich

Betzhorn Galloway-Rinder: Hinweise auf Wolf mehren sich

Betzhorn. Die Galloway-Herde, die Ende der Woche offenbar von einem Wolf in die Flucht gejagt wurde (AZ berichtete), ist wieder da. Allerdings: Auch der Wolf wurde wieder gesichtet.

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Hat Angst um seine Galloway-Herde: Die Tiere von Diethelm Lilje werden offenbar von einem Wolf bedroht.

Quelle: Rudert (Archiv)

Zwischen Donnerstagabend und Freitagmittag war die Herde von Diethelm Lilje ausgebrochen, hatte zwei Zäune niedergerannt. In Lingwedel wurde die Herde schließlich wieder eingefangen. „Zum Glück wurde keines der Tiere gerissen“, so Heinrich Bühring, der Lilje bei der Pflege der Tiere hilft.

Doch es sei nur eine Frage der Zeit, bis eines der Tiere von dem Wolf, der wohl für die Panik verantwortlich war, gerissen wird, ist Bühring sicher. „Samstagabend war das Tier wieder da, die Rinder waren total verängstigt“, so Bühring.

Diethelm Lilje hat das Tier nicht nur gesehen. Er hat es auch verjagt, mit Schreien und Stöckern. Und er hat sich an den Wolfsberater Joachim Remitz gewendet. „Der war hier und hat sich den Fall vor Ort angesehen“, so Bühring.

Remitz selbst hat den Wolf nicht gesehen. Aber: „Es ist gut möglich, dass es sich bei dem verantwortlichen Tier um einen Wolf handelt. In dem Bereich gab es bereits mehrere Sichtungen“, sagt er. Er rät Spaziergängern dazu, im Bereich Heiliger Hain und Lönsstein die Wege nicht zu verlassen. Der Wolfsbeauftragte hat gestern noch einen Bericht für die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises und das Umweltministerium in Hannover verfasst. Jetzt sind die Behörden gefragt, zeitnah zu prüfen und etwas zu veranlassen.

„Wir werden das nicht hinnehmen. Wir wollen unsere Tiere natürlich halten, doch dann sind sie bedroht. Jetzt wenden wir uns ans Ministerium“, sagt Bühring, der eine zeitnahe und abschließende Lösung einfordert.

ba

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