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Förderverein der Oberschule beschließt Auflösung

Wesendorf Förderverein der Oberschule beschließt Auflösung

Wesendorf. 15 Jahre nach der Gründung ist Schluss: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen neun Mitglieder des Fördervereins der Oberschule Wesendorf einstimmig dessen Auflösung.

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Förderverein: Bei der letzten Sitzung ließ Vorsitzende Heike Hohmann über die Auflösung abstimmen. Das Vermögen des Fördervereins von mehr als 20.000 Euro wird nach dessen Auflösung der Schule zugeführt.

Quelle: Archiv

Bei der vorausgegangenen Hauptversammlung hatten sich keine Kandidaten für die vakanten Vorstandsämter gefunden und der Vorstand seinen Rücktritt erklärt.

Bei der nun außerordentliche Mitgliederversammlung berichtete Vorsitzende Heike Hohmann, dass sie bis zuletzt die Hoffnung nicht aufgegeben und weiter nach Kandidaten gesucht habe. Die Bemühungen blieben jedoch vergebens.

Nach der beschlossenen Auflösung des Vereins wurden die ehemaligen Vorstandsmitglieder Heike Hohmann, Cordula Marx und Jörg Schütte mit der Liquidation beauftragt. Das Vereinsvermögen von mehr als 20.000 Euro wird dem Satzungszweck, der Oberschule Wesendorf, zugeführt: Der Kiosk wird noch bis zu den Sommerferien betrieben, die Kündigungen für die beiden Mitarbeiterinnen werden umgehend geschrieben.

In seinen besten Zeiten zählte der Verein 88 Mitglieder. Der Kioskbetrieb war nur ein Betätigungsfeld: Viele Sachmittel wie Laptops, Beamer oder zuletzt Arbeitshefte für Flüchtlinge wurden beschafft. Auch die Schul-Patenschaften, DRK-Ersthelfer-Kurse und Schulfahrten für Schüler aus einkommensschwachen Familien wurden unterstützt. Insgesamt seien in den 15 Jahren um die 30.000 Euro in die Schule geflossen, so Kassierer Jörg Schütte.

Beim Betrieb des Kiosks konnten die Differenzen zwischen dem schuleigenen Ernährungskonzept und den wirtschaftlichen Erfordernissen nie ganz aufgelöst werden. Der Kiosk fuhr über Jahre Verluste ein. Zum Zeitpunkt seiner Auflösung zählte der Verein noch 26 Mitglieder, davon zehn fördernde Pädagogen. Eine davon war Konrektorin Katja Wölfer. Sie bedauerte bei der Versammlung, dass das Ausstellen von Spendenbescheinigungen für Zuwendungen an die Schule nun nicht mehr möglich sei und blickte auf die Leistungen des Fördervereins zurück. Sie zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass aus der aktuellen Elternschaft ein Nachfolgeverein hervorgehen könne.

„Das Ende von uns steht fest“, resümierte das langjährige Vorstandsmitglied Norbert Moneke, „aber für Rat stehen wir weiterhin zur Verfügung“.mas

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