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Felix Reuters amüsante Lehrstunde über Klassik

Steinhorst Felix Reuters amüsante Lehrstunde über Klassik

Steinhorst. Auf einen Parforce-Ritt durch die Musikgeschichte nahm der Pianist und Musikkomödiant Felix Reuter sein Publikum am Samstagabend im Steinhorster Lesesommer mit.

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Viel Gestik, viel Mimik, viel Klassik: Felix Reuter nahm das Publikum mit auf einen höchst amüsanten Parforceritt durch die Musikgeschichte.

Quelle: Christina Rudert

Die Zuhörer erfuhren, wie sich ein Barpianist nur mit weißen Tasten durch den Abend klimpert und dass Mozart sämtliche Stücke mit der Tonfolge einer Autohupe beendet. „Wenn die erklingt, weiß das Publikum: Es ist vorbei, jetzt darf man klatschen.“ Anders bei Beethoven: „Dessen Stücke hören nie auf.“

Reuter gab Tipps, wie man als Komponist berühmt wird: „Man nehme ein Thema und setze es jeweils einen Ton tiefer hinten dran. Das nennt man Sequenz.“ Bei Johann Sebastian Bach habe das geklappt - Toccata -, bei Udo Jürgens auch - „Ich war noch niemals in New York“. Im zweiten Teil ging‘s mit einem Wunschkonzert von Romantik bis Jazz, Rock‘n‘Roll und zeitgenössischer Musik. Wie viel der Bolero von Maurice Ravel und „Hello Again“ von Howard Carpendale sowie „Memories“ aus dem Lloyd-Webber-Musical Cats gemeinsam haben, verwunderte manchen.

Der Musikkomödiant hatte schnell den Draht zum Publikum gefunden, oft genug musste er sich selber das Lachen verkneifen. Mit urkomischer Gestik und Mimik nahm er Richard Clayderman ebenso auf die Schippe wie Smetana. Und als die Zuhörer mit lautem Applaus eine Zugabe einforderten, meinte er: „Sie brauchen gar nicht so zu klatschen. Ich spiele ja gerne noch was.“ Als zweite Zugabe stellte er eine eigene Komposition unter dem Titel „Hoffnung“ vor.

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