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Wesendorf Ermittlungen der Polizei laufen weiter
Gifhorn Wesendorf Ermittlungen der Polizei laufen weiter
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00:17 23.12.2017
Beerdigung des unbekannten Babys in Knesebeck: Eine heiße Spur hat die Polizei immer noch nicht, aber die Ermittlungen laufen weiter.  Quelle: Cagla Canidar
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Knesebeck

 Gegen 10.45 Uhr am Samstag, 4. März, machen ein 72-Jähriger aus Knesebeck und ein 15-jähriger Flüchtling aus Syrien, die wie mehrere Teams aus Knesebeck an einer kreisweiten Müllsammelaktion teilnehmen, die grausige Entdeckung. Sie finden die Plastiktüte mit dem toten Säugling auf einem Reisig- und Komposthaufen an einer Zufahrt zu einem landwirtschaftlichen Grundstück nahe der Kreisstraße 29. „Ich habe die Polizei gerufen, dann nahm alles seinen Lauf“, berichtete der 72-Jährige damals der AZ. Nach 20 Minuten sei die Polizei da gewesen. Noch am selben Tag kommt der Leichnam in die Medizinische Hochschule Hannover zur Obduktion, tagelang befragen Beamte vor Ort Autofahrer und Passanten nach möglichen Beobachtungen, verteilen Flugblätter und setzen spezielle Spürhunde ein.

Ermittlungen am Fundort: Auf diesem Reisig- und Komposthaufen bei Knesebeck wurde am 4. März die Tüte mit der Babyleiche gefunden. Quelle: dpa

Alles ohne Erfolg. Auch nach fast zehn Monaten ist nicht einmal klar, ob der Säugling schon vor oder erst nach der Geburt gestorben ist. „Die Verwesung war schon zu weit fortgeschritten“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter heute. Die Obduktion habe deshalb kein eindeutiges Ergebnis geliefert. Demnach ist unklar, ob überhaupt ein Tötungsdelikt vorliegt. Dennoch: „Der Verdacht ist immer noch im Raum.“ Ebenso wenig gibt es eine Spur zur Herkunft des Säuglings. Unter den rund 100 Hinweisen war bislang nichts Brauchbares.

„Der Fall ist nicht zu den Akten gelegt“, sagt Reuter. Und werde es so schnell auch nicht. „Es gibt immer noch eine Gruppe von Ermittlern, die an dem Thema dran sind.“ Wenn auch nur nebenbei. Auch der Tod des Babys vom Waller See sei nicht sofort geklärt worden. Der Säugling wurde 2005 gefunden, die Mutter 2011 ermittelt und verurteilt. Auch im aktuellen Fall hoffen die Ermittler auf einen Zufall – oder dass sich jemand, der Bescheid weiß, doch noch meldet.

Von Dirk Reitmeister

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