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Erfolgreicher Elternprotest gegen zu große Klassen

Wahrenholz Erfolgreicher Elternprotest gegen zu große Klassen

Wahrenholz. Überall im Land Niedersachsen fehlen Lehrkräfte - offenbar auch in Wahrenholz. Dort sollten zum heutigen Schuljahresstart die drei vierten Klassen zusammengelegt werden. Die Eltern protestierten, die Landesschulbehörde fand eine Lösung.

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Protest: Die Eltern wollten sich mit der Zusammenlegung der drei vierten Klassen in der Wahrenholzer Grundschule nicht abfinden.

Quelle: Marion Schuckart

Zum Schuljahresende hatten Lehrkräfte die Grundschule verlassen, eine Lehrkraft ist krank - keine gute Ausgangslage für das gerade beginnende neue Schuljahr. Landesweit wurden 2700 Lehrkräfte gesucht, 2040 Stellen sind davon bisher besetzt.

Die Eltern wollten sich aber nicht damit abfinden, dass aus den drei Klassen im vierten Jahrgang jetzt zwei werden sollten mit jeweils mehr als 30 Kindern. Mit einer Unterschriftensammlung wandten sich die Väter und Mütter an die Landesschulbehörde, verlangten Aufklärung darüber, auf welcher rechtlichen Grundlage die Zusammenlegung erfolgen sollte - denn laut aktuellem Erlass sind maximal 26 Schüler je Grundschulklasse zulässig.

Jetzt gab die Landesschulbehörde Entwarnung. Laut Pressesprecherin Bianca Schöneich bleiben die vierten Klassen in ihren bisherigen drei Klassenverbänden bestehen. „Wir haben durch personelle Maßnahmen eine Lösung finden können“, so Schöneich auf AZ-Anfrage. Soll heißen: Es gibt eine Abordnung aus Gifhorn, Teilzeitkräfte haben ihre Stunden aufgestockt. Die Lösung soll bis Ende des Schuljahres greifen, sagt die Pressesprecherin - vorausgesetzt, es würden keine weiteren Lehrkräfte durch Krankheit oder Schwangerschaft ausfallen.

Elternvertreterin Maike Steighan zeigte sich erleichtert über die Lösung, über die die Eltern gestern noch von der Landesschulbehörde informiert wurden.

ba

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