Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Gewitter

Navigation:
Ein Eichenstumpf wird zur Eulenskulptur

Kunst mit der Motorsäge in Wahrenholz Ein Eichenstumpf wird zur Eulenskulptur

Aus dem Stamm einer gefällten Eiche gegenüber dem Schulhof der Grundschule Wahrenholz ist ein kleines Kunstwerk geworden: Hobbykünstler Andree Löbnitz formte daraus eine Eulenskulptur – mit der Motorsäge.

Voriger Artikel
Dr. Adolf Pfeffer ist Landarzt mit Leib und Seele
Nächster Artikel
Neuer Fahrplan für Bürgerbus

Eule aus Holz: Andree Löbnitz sägt mit der Motorsäge aus einem Eichenstumpf eine Skulptur.
 

Quelle: Marion Schuckart

Wahrenholz.  Für Sonja Meyer und Manfred Hansmeier stand von vornherein fest, dass der Stamm der hohen Eiche auf ihrem Grundstück, die im Frühjahr wegen Krankheit bis auf fünf Meter gekappt werden musste, von Künstlerhand gestaltet werden sollte. Nicht so schnell fiel dagegen die Entscheidung, welches Tier nun das passendste wäre. Die Wahl fiel erst kurz bevor Hobbykünstler Andree Löbnitz aus Hösseringen mit seinen Motorsägen den ersten Schnitt ansetzte. Eine Eule sollte es werden, als Symbol für Weisheit und Schutz.

Glühwein, Kakao und Bratwurst für die Zuschauer

„Kommen, sehen, machen“, ist Löbnitz’ Devise, und auch an der Schulstraße 29 sah er gleich, dass eine kleine Beugung des Stammes den Sitz der Eule eindeutig vorgab. Ab 8 Uhr morgens wurde die Eiche eingerüstet und um einen weiteren Meter gekürzt, so dass Löbnitz auf einer behelfsmäßigen Plattform sein Werk beginnen konnte.

Die Hausherren trafen währenddessen die letzten Vorkehrungen für das geladene und zufällige Publikum, das sich auf dem Hof einfand. Bei Glühwein, Punsch und Kakao, dazu Bratwurst und den letzten Weihnachtsnaschereien beobachteten Nachbarn, Freunde und Passanten, wie nach und nach mit immer feiner gesägten Linien eine interessiert dreinblickende Eule und ihr Nachwuchs zum Vorschein kamen.

Vier Stunden mit vier Motorsägen an der Skulptur gearbeitet

Nahezu ununterbrochen arbeitete Löbnitz vier Stunden mit vier Motorsägen unterschiedlicher Schwertlänge, bevor er vom Regen völlig durchnässt und in einem Berg von Sägemehl auch den Eulenkindern den letzten Schliff gegeben und Wahrenholz um einen weiteren Blickfang bereichert hatte.

Die große hölzerne Eule blickt nun neugierig und freundlich auf den Schulhof. Die zwei kleinen Eulenkinder in der Baumhöhle unter ihr wirken noch etwas verschlafen, die sprichwörtliche Eulenweisheit müssen sie wie auch die Schulkinder gegenüber noch erwerben.

Von Marion Schuckart

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wesendorf

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Kommt es zur Neuauflage der Großen Koalition?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr