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Wesendorf Dreharbeiten mit Nadja Uhl und Carlo Ljubek
Gifhorn Wesendorf Dreharbeiten mit Nadja Uhl und Carlo Ljubek
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00:21 27.08.2018
„Ein Wochenende im August“: Nadja Uhl (r.) und Carlo Ljubek drehten in Wahrenholz, der Film wird produziert von der gebürtigen Gifhornerin Heike Vossler (Mitte). Quelle: Christina Rudert
Wahrenholz

„Die Chance würde ich gerne ergreifen“, lacht der Schauspieler Carlo Ljubek, als er vom Heideblütenfest mit Kür des Heidebocks erfuhr. „Aber wir drehen heute zu lange.“

Arbeiten am Set: Rechts Regisseurin Esther Gronenborn mit dem Sonnenschirm. Quelle: Christina Rudert

Mit Filmpartnerin Nadja Uhl stand er am Freitag im Heiligen Hain für den ARD-Liebesfilm „Ein Wochenende im August“ vor der Kamera. Nadja Uhl freut sich über die tolle Kulisse: „Es ist wunderschön hier, und die Menschen sind sehr herzlich.“

Die beiden, die vorher noch nie zusammen gedreht haben, haben Spaß an der gemeinsamen Arbeit, „es gibt viel zu lachen“, sagt Nadja Uhl. „Wir verstehen uns so gut, dass wir uns vorstellen können, noch mal zusammen zu arbeiten“, ergänzt ihr Kollege.

Preisgekrönt: Kamerafrau Birgit Gujonsdottir (l.) hat schon mehrere Auszeichnungen erhalten. Quelle: Christina Rudert

Sie proben die Szene, in der sie sich kennen lernen: Nadja Uhl als Lehrerin Katja ist mit dem Fahrrad unterwegs, als sie dem Reisejournalisten Daniel begegnet, der Fotos von ihr macht. „Lassen Sie das, Sie können mich doch nicht so einfach fotografieren“, schimpft sie und verlangt: „Löschen Sie die Bilder.“ Einmal, noch einmal, ein drittes Mal – immer wieder wird die Szene gedreht, bis Licht, Ton und Film Regisseurin Esther Gronenborn zufrieden stellen.

Produzentin des Films ist die gebürtige Gifhornerin Heike Vossler. „Die Idee zu diesem Film ist schon alt“, erzählt sie. „Ich bin großer Fan des Films ,Die Brücken am Fluss’ von 1995.“ Und ein bisschen so wie in diesem Film Clint Eastwood in das Leben der glücklich verheirateten Meryl Streep platzt, ist es auch bei „Ein Wochenende im August“ mit dem Reisejournalisten und der Familienmutter.

Etwa 50 Mitarbeiter: Am Set für „Ein Wochenende im August“ ist eine Menge los. Quelle: Christina Rudert

„Ich wollte einen echten und authentischen Liebesfilm, und das steht und fällt mit den Schauspielern – bei Nadja und Carlo passt das“, sagt Heike Vossler, die sich besonders freut, dass die nächsten Tage in Isenbüttel gedreht wird, „denn da bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen“. Grundschule und Ringstraße sind Drehorte.

Alles gut – bis auf die Heide, die wegen der Dürre nicht blüht. „Da müssen wir technisch nachhelfen“, lacht Heike Vossler. Und mit ein paar Pflanzen aus der Gärtnerei.

Mit Heidekönigin: Jasmin Wegmeyer (2.v.r.) und Linda Wegmeyer (2.v.l.) nutzten die Gelegenheit für ein Fotoshooting mit Nadja Uhl, Heike Vossler und Carlo Ljubek. Quelle: Christina Rudert

Infos rund um den Film

21 Drehtage sind für den Film „Ein Wochenende im August“ angesetzt, im Dezember soll er laut Produzentin Heike Vossler komplett fertig sein. Die Regie führt die mehrfach ausgezeichnete Esther Gronenborn, auch Kamerafrau Birgit Gudjonsdottir hat bereits Preise erhalten. Das Drehbuch stammt von Katharina Amling. Zum Stab gehören etwa 50 Mitarbeiter. Einen Sendetermin gibt es noch nicht, fest steht laut Heike Vossler nur, dass es ein Samstagabend sein wird.

Die Geschichte erzählt von Katja, die glücklich mit Thomas verheiratet ist, ihre Tochter steht kurz vor dem Studium. Und dann begegnet sie Daniel – einem ungewöhnlichen Typen, der provizierende Fragen stellt und damit etwas in Katja berührt. Sie ist fasziniert von seiner wilden Unabhängigkeit – und steht nach drei aufregenden Tagen vor der Entscheidung: Gehen oder Bleiben?

Von Christina Rudert

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