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Dr. Adolf Pfeffer ist Landarzt mit Leib und Seele

35 Jahre Praxis in Wahrenholz Dr. Adolf Pfeffer ist Landarzt mit Leib und Seele

Aufhören und den Ruhestand genießen? Für Dr. Adolf Pfeffer aus Wahrenholz vorerst keine Option. Gerade hat der Landarzt das 35-jährige Bestehen seiner Landarztpraxis gefeiert, und der 72-Jährige will weitermachen, so lange es geht – eine Besonderheit in Zeiten des Ärztemangels auf dem Land.

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Macht auch mit 72 Jahren weiter: Landarzt Dr. Adolf Pfeffer denkt auch nach 35 Praxisjahren noch nicht an den Ruhestand.
 

Quelle: privat

Wahrenholz.  Treu zur Seite steht ihm seine Ehefrau Rosemarie Pfeffer. Die 73-jährige Apothekerin ist ebenfalls noch in der Praxis aktiv. „Wann wir uns zurückziehen, wollen wir dem Schicksal überlassen“, sagt sie. Das Schicksal war es auch, welches das ursprünglich aus Süddeutschland stammende Paar in die Heide führte. Das war 1982. Damals waren sie auf der Suche nach einer Praxis, kamen auch nach Wahrenholz. „Eigentlich wollten wir gar nicht in den Norden. Aber wir haben es uns zumindest angesehen. Hier waren überall Gänse und Pferde, diese tolle Landschaft, da habe ich gesagt: Hier müssen wir hin“, erzählt Rosemarie Pfeffer. Im Oktober 1982 übernahmen sie die Praxis.

Es war ein Sprung ins kalte Wasser: Eine Woche Bereitschaft rund um die Uhr wechselte sich mit einer Woche „normalem“ Dienst ab. Heute fallen für den Arzt die Bereitschaften dank der Übernahme durch das Gifhorner Klinikum weg. Normaler Dienst bedeutete von 8 bis 18 Uhr, manchmal auch länger, wenn Hausbesuche anstanden. Und die macht der Landarzt heute noch. Überhaupt nimmt er sich Zeit für seine Patienten, setzt auf Gespräche statt auf Computer. Den sucht man auf seinem Schreibtisch vergeblich. „Das ist gerade für Ältere wichtig.“ Und richtig – das zeigt der Umstand, dass viele Patienten der ersten Stunde noch immer kommen – und inzwischen ihre Kinder und Enkelkinder mitgebracht haben. „Wir können uns nur bei allen Patienten und Mitarbeitern bedanken, die das alles so möglich gemacht haben.“

Bei allem Einsatz für die Patienten blieb für zwei Dinge immer noch Zeit: Die Familie mit den Töchtern Hanna und Helen und mittlerweile drei Enkelkindern. Und für seine Reitpferde, die er auch züchtet. Dass Dr. Pfeffer noch eine Weile weitermachen will, zeigt auch, dass er im Mai mit Jessica Hartmann und Monika Jordan ein neues Praxisteam aufgestellt hat. „Wir freuen uns total, mit ihm zusammenarbeiten zu können.“

Von Thorsten Behrens

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