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Diskussion um Radweg und Streit um Besoldungsgruppe

Gemeinderat Wesendorf Diskussion um Radweg und Streit um Besoldungsgruppe

Im Gerichtsverfahren um die Ausschreibung einer Hauptverwaltungsstelle in der Besoldungsgruppe A 13 wartet die Gemeinde Wesendorf weiter aufs Urteil. Daneben sprach Gemeindedirektor Holger Schulz auch den geplanten Radwegbau an der L 284 zur B 4 an.

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Wo soll der Radweg zur B 4 hin? Derzeit sieht es danach aus, dass er südlich der Landesstraße 284 angelegt wird.

Quelle: Ron Niebuhr

Wesendorf. Nach derzeitigem Stand hat das Verwaltungsgericht das Innenministerium in Hannover um eine Stellungnahme gebeten. Eine Anfrage der Gemeinde beim Landkreis vom 8. März, ob die Stelle vorerst nach A12 besetzt werden könne, sei fast einen Monat später „lapidar“ beantwortet worden, berichtete Schulz: Es bestünden Bedenken, man solle das Urteil abwarten. „Kurios dabei: Der Kreis hatte sich zuvor mit unserer Anwältin auf A12 als Zwischenlösung verständigt.“

Insgesamt seien die „unkonkreten Aussagen“ des Landkreises in der Sache für die Gemeinde „unbefriedigend“, erklärte Schulz. Daher werde man nicht länger das Gespräch suchen, sondern die Stelle nach A12 ausschreiben. Im Haushaltsplan für 2015 und 2016 habe die Kommunalaufsicht die Stellenausschreibung stets beanstandet, im Etat für 2017 nicht, sagte Schulz.

Nördlich oder südlich entlang führen? Das ist die Frage beim Radweg an der L 284 zur B 4. Die Südlösung sei um 50.000 Euro teurer, auf der Nordseite allerdings leben schützenswerte Tierarten. „Rechtssicher ist daher wohl nur der Bau südlich der Landesstraße“, sagte Schulz. Vorteil sei dort auch, dass man den Hammersteinpark anschließen könne.

Für den Kreisel in der Ortsmitte, wo die Landesstraßen 284 und 286 auf die Kreisstraße 7 treffen, hat die Gemeinde bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel eine Sanierung beantragt. Daraus wird wohl nichts vor 2019. Kurzfristig sei es nur möglich, Schäden auszubessern, so Schulz.

rn

Bushaltestellen werden barrierefrei

Barrierefreie Bushaltestellen, schnelles Internet und Zustand des Friedhofes – in der jüngsten Sitzung des Wesendorfer Gemeinderates hatte Gemeindedirektor Holger Schulz einiges zu berichten.

Daneben befasste sich der Rat mit dem Bürgerbus und der Nutzungsvereinbarung mit dem Sportclub. Auch Wesendorf plant, Bushaltestellen barrierefrei auszubauen – zunächst beidseitig der Gifhorner Straße auf Höhe der Volksbank. „Die vorhandene Busbucht können wir dort allerdings auf Seite der Volksbank nicht erhalten“, sagte Schulz. Es sei sonst zu wenig Platz für den 1,5 Meter breiten Gehweg.

Künftig halten die Busse also auf der Straße. Der Verkehr werde bei zwei zeitversetzt eintreffenden Bussen pro Stunde kaum behindert, so Schulz.

Die Telekom baue das Breitbandnetz in der Gemeinde auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde aus, berichtete Schulz. 2400 Wesendorfer Haushalte würden neu angeschlossen. Einige Bereiche blieben aber außen vor: ganz Westerholz, 219 Haushalte in den Wohngebieten Wallberg und Wiesengrund sowie 38 Haushalte zwischen Celler Straße, Bültenmoor und Schulstraße.

Der Rat beschloss einstimmig die Neufassung der Vereinbarung mit dem Wesendorfer SC über die Nutzung der Sportanlagen.

Der Friedhof – so die Kritik von Bürgern – sei sehr ungepflegt, berichtete Schulz. Die Gemeinde hat der eigentlich zuständigen Samtgemeinde angeboten, gegen Kostenerstattung auf dem Friedhof mit eigenen Kräften klar Schiff zu machen.

Der Rat beschloss einstimmig, dass die Gemeinde in den Verein Bürgerbus Isenhagener Land eintritt. Der Jahresbeitrag beträgt dabei 100 Euro.

rn

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